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Zeit sparen mit dem Internet

Internet

Wer Zugang zum Internet hat, nutzt es in der Regel auch intensiv. Der Ab-und-zu-Surfer wird immer seltener – inzwischen sind zwei Drittel der deutschen Internet-User täglich online. Und die meisten empfinden dies nicht als Belastung. Im Gegenteil: 70 Prozent sind sogar überzeugt, durch das Web Zeit zu sparen.

Praktisch, um Alltagsdinge zu erledigen
Gut drei Viertel der User sind der Ansicht, dass das Internet sehr praktisch ist, um Alltagsdinge schnell zu erledigen, etwa einzukaufen (das machen 69 Prozent) oder Bahntickets, Flugkarten und Reisen zu buchen (das tun 59 Prozent). Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, die das internationale Beratungsunternehmen PricewaterhouseCoopers (PwC) durchgeführt hat.

Information immer noch am wichtigsten
Dennoch dominiert bei der Internetnutzung für 86 Prozent immer noch der eher traditionelle Aspekt, sich schnell und gezielt zu informieren. Das zeigt das Ranking der meistbesuchten Seiten: Hier liegen die Suchmaschinen weit vorne, es folgen Lexika und Nachrichtenportale von Zeitungen und Magazinen – eben die „klassischen“ Informationsseiten.

Jüngere wollen auch Spaß und Entertainment
Immerhin sehen 44 Prozent der Befragten das Internet auch als Unterhaltungsmedium. Vor allem jüngere User denken beim Stichwort Internet sowohl an Information als auch an Spaß und Unterhaltung. Kein Wunder: Bei den Unter-30-Jährigen spielt schon jeder Dritte online, fast 40 Prozent laden Musiktitel aus dem Netz.

Kontaktpflege über Social Networks
Immer wichtiger wird der Aspekt Kontaktpflege. Das wichtigste Instrument dazu sind E-Mails – 90 Prozent der User schreiben sie wenigstens gelegentlich. Stark im Kommen sind Social Networks wie Facebook, StudiVZ oder Xing. Insgesamt ist heute bereits über ein Drittel aller User über solche Communitys miteinander vernetzt. Angetrieben wird dieser Trend derzeit vor allem von den jüngeren Nutzern: In der Altergruppe unter 30 sind 75 Prozent der User in mindestens einer Community registriert – bei den 30- bis 49-Jährigen sinkt dieser Anteil bereits auf unter ein Drittel.