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Youngster am PC auf dem Vormarsch

Computer sind aus unserem Alltag kaum noch wegzudenken. Selbst die Jüngsten wissen PC und Internet zu schätzen: Sieben von zehn Grundschülern sitzen täglich am Rechner, jeder fünfte surft und chattet sogar eine Stunde am Tag. Doch Vorsicht: Die Youngster müssen den Umgang mit dem Medium erst lernen.

Ideal als Lernhilfe einsetzbar
Ermittelt wurden diese Zahlen durch eine Studie, die das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) bei 1.000 Eltern durchgeführt hat, in deren Haushalt ein Kind zwischen sechs und 18 Jahren lebt. Unbestritten ist, dass Computer bei Kindern ideal als Lernhilfen und Informationsquellen eingesetzt werden können. Doch die Youngster müssen den richtigen Umgang mit dem vielseitigen Medium erst lernen. Inhalte und zeitliches Ausmaß der Nutzung müssen stimmen.

Die Sprösslinge im Auge behalten
„Eine halbe Stunde Computer-Spaß für junge Kinder reicht. Dann sollten sich die Kleinen wieder anderen Freizeitbeschäftigungen widmen“, rät York Scheller, Diplom-Psychologe bei der TK. Eltern sollten also den Medienkonsum ihrer Sprösslinge im Auge behalten: Was spielen sie am Computer? Welche Internetseiten rufen sie auf? Wenn Mama und Papa dann noch ab und an gemeinsam mit dem Nachwuchs surfen oder ein Computerspiel spielen, lernen die Kleinen den richtigen Umgang mit dem Medium quasi spielend. Eltern können so auch besser verhindern, dass sich die Interessen ihres Kindes auf den Computer beschränken: Wer Spielalternativen bietet, stellt sicher, dass der PC eine von vielen Beschäftigungsmöglichkeiten bleibt.

Kompliziertes wird am Bildschirm anschaulich
Richtig mit dem Computer zu arbeiten, erleichtert das Lernen, macht Spaß und fördert die Kreativität. Gerade komplizierte Dinge können am Bildschirm anschaulich dargestellt und leichter verstanden werden. Dazu kann das Kind seine Lerngeschwindigkeit selbst bestimmen und Informationen ohne Zeitdruck verarbeiten.