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Webbewerb zeigt „Faszination
Internet“

Webbewerb

Am 16. Juni wurden die Preise im MediaCreativ-Wettbewerb des diesjährigen „Webbewerbs“ der Kölnischen Rundschau vergeben. Schüler-Teams aus der ganzen Region hatten sich mit dem Thema „MedienLeben – von Presse bis Podcast“ beschäftigt, eigene Web-Seiten entwickelt und ins Netz gestellt.

Unbefangener Umgang mit dem Internet
Während mancher „spätgeborene“ Erwach- sene immer noch Berührungsängste mit dem Medium Internet hat,  gehen die meisten Jugendlichen damit längst ganz unbefangen um. Das wurde in dem Wettbewerb, der von NetCologne gesponsert wird, ganz deutlich (Foto oben: NetCologne-Sprecherin Eva Krüger bei der Preisverleihung).

Hochinformativ und optisch professionell
Die „Microfoxies“ vom Humboldt-Gymnasium in Bornheim beispielsweise siegten im Wettbewerb der Sekundarstufe I. Sie stellten mit „Faszination Internet“ eine hochinformative und optisch professionell gestaltete Seite vor, auf der auch erfahrene Websurfer noch Neues erfahren können. Oder wussten Sie, dass das große Internet ursprünglich nicht viel mehr war als eine kümmerliche Datenleitung zwischen ein paar amerikanischen Unis?

Was machen die Kids den ganzen Tag am PC?
Einen Online-Ratgeber für Eltern, die „immer schon mal wissen wollten, was wir den ganzen Tag vor dem PC machen“, haben die „newcomer“ vom Georg-Büchner-Gymnasium in Köln erstellt. Hier können ratlose Eltern sich über verschiedene Angebote des Internets schlau machen – von Ebay über SchülerVZ bis Skype. Einen ähnlichen Ansatz verfolgte das „Mediatoren“-Team der Gemeinschaftshauptschule Waldbröl. Auch bei ihnen findet man informative Beiträge zu unterschiedlichen Internet-Aspekten – spannend auch für alle, die wissen wollen, wie die Jugendlichen mit den Angeboten des Internets umgehen.

Homepage2Was sich alles online erledigen lässt
Den ersten Platz für die Sekundarstufe II belegte das Team „RAMschnitzel“ von der Marienschule, einem Euskirchener Gymnasium. Die Schüler hatten den Aspekt thematisiert, dass sich inzwischen immer mehr Dinge am Bildschirm erledigen lassen – von der Planung einer Urlaubsreise über den Einkauf bis zum handfesten Flirt (siehe unteres Foto).

Verräterische Spuren im Netz
Mit dem Thema „Spuren im Netz“ befasste sich das Team „players“, ebenfalls vom Kölner Georg-Büchner-Gymnasium. Die Schüler versetzten sich in die (durchaus realistische) Lage eines Personalchefs, der im Internet nach Informationen über zwei Bewerber recherchiert. Er muss nicht lange suchen: Ein paar flapsige Bemerkungen in einem Forum, ein etwas provokantes Profil in einer Community, ein „gewagtes“ Porträt in einem Blog – schon entsteht aus verstreuten und für sich gesehen ganz harmlosen Funden in der Zusammenschau ein überraschend deutliches Bild einer Person. Und dieser Eindruck kann, wenn man Pech hat, dazu führen, dass man bei einer Bewerbung den Kürzeren zieht.

Die Liste der platzierten Schülerteams steht unter www.rundschau-webbewerb.de im Netz. Hier können auch ihre jeweiligen Wettbewerbsbeiträge per Link aufgerufen werden. Probieren Sie es mal aus – es lohnt sich.