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Von Schokolade verführt –
Passwort verraten

Von Schokolade verführt

Ein Versuch der Infosecurity Europe brachte Erschreckendes ans Tageslicht: Für eine Tafel Schokolade waren sage und schreibe 45 Prozent der Frauen und zehn Prozent der Männer bereit, ihr Passwort einem fremden Menschen – in diesem Falle als Marktforscher getarnt – zu verraten. Viele Internetnutzer scheinen sich der Risiken bei der Weitergabe persönlicher Daten immer noch nicht bewusst zu sein, so das Fazit der Experten.


Schaden ist nicht rückgängig zu machen
Selbst Angaben zu Name, Telefonnummer und Geburtsdatum können Betrügern schon ausreichen, an weitaus sensiblere Daten zu gelangen. Passwörter hat heute jeder gleich mehrere: angefangen vom Internetzugang, Mailkonto und Internetchat weiter über Amazon und E-Bay bis zum Online-Banking. „Passwörter sind weitaus sensiblere Daten, als es zum Beispiel die reinen Kontodaten sind“, sagt NetCologne-Sicherheitsexperte Sören Jentzsch. „Der Missbrauch der persönlichen Daten oder der Verlust von Geld ist oft nicht durch eine Rückbuchung rückgängig zu machen.“

Persönliche Daten schützen
An erster Stelle steht der Schutz der persönlichen Daten. Benutzerdaten, Versicherungsnummern, Adressen, Telefonnummern und Passwörter sollten nicht im Internet, zum Beispiel in Gästebücher oder Foren, verbreitet werden. „Denn sobald diese im Internet eingegangen sind, hat man keine Kontrolle mehr über deren Verwendung“, so Jentzsch. „Ich empfehle, sich eine E-Mail-Adresse anzulegen, die ausschließlich für derartige Internet-Anwendungen, beispielsweise Gästebücher, genutzt wird“, so der Sicherheitsexperte. NetCologne bietet diesen Service für alle Kunden an.

Passwörter nie speichern
„Benutzernamen und Passwörter sollten nie auf dem PC gespeichert werden. Ebenfalls sollte man diese Daten nicht an fremden PCs eingeben, sei es im Internetcafe oder am Computer eines Bekannten“, sagt Jentzsch. Passwörter, die sich aus dem eigenen Geburtsdatum oder dem Namen des Hundes ableiten sind absolut unsicher. „Passwörter sollten aus einer nicht logischen Reihe von mindestens acht Buchstaben und Zahlen bestehen und auch in regelmäßigen Abständen geändert werden. Weiterhin sollte für jede Anwendung ein eigenes Passwort verwendet werden“, empfiehlt Jentzsch.

Schutz vor Hackern, Spyware und Phishing
Ebenso wichtig ist der Schutz des eigenen PC. „Dazu gehören alle aktuellen Sicherheitsupdates des Betriebssystems, eine richtig eingestellte Firewall und ein Antivirenprogramm“, so Jentzsch. Außerdem sollte der Browser so eingestellt sein, dass er alle temporären Daten aus dem Internet zum Ende der Sitzung wieder löscht. Auch der Spamfilter von NetCologne sollte aktiviert werden, um im Vorfeld ungewünschte Mails auszusortieren.

NetCologne-Kunden surfen sicherer
NetCologne bietet ein komplettes Sicherheitspaket an, das auf allen genannten Gebieten einen möglichst umfassenden Schutz bietet. „Für den Schutz der persönlichen Daten – wie Passwörter – ist hier ein ‚Tresor’ integriert“, sagt Jentzsch. „Darin eingelagerte Daten können nicht mehr unkontrolliert in das Internet gelangen.“