Drucken

Vier Schritte zur eigenen Homepage

Homepage

Rund sieben Millionen Deutsche haben sie schon: eine persönliche und selbst gestaltete Homepage im Internet. Früher war das nur eine Sache für ausgemachte Computer-Freaks, die programmieren konnten – heute ist es auch für Laien zu schaffen.

Zeit und Kosten sind überschaubar
Die eigene Homepage (die dabei keineswegs „selbstgebastelt“ oder amateurhaft aussehen muss) kann man inzwischen mit etwas Phantasie, ohne große Kosten und in kurzer Zeit selbst gestalten und ins Netz stellen. Der Branchenfachverband BITKOM hat dazu vier grundlegende Tipps zusammengestellt.

•    Zunächst brauchen Sie einen Domain-Namen (zum Beispiel max-mustermann.de). Millionen Namen mit dem de-Anhang sind allerdings schon vergeben – überprüfen können Sie das unter denic.de. Falls es bei Ihrer Seite mit „de“ nicht klappt, können Sie auch auf weniger  stark verbreitete Endungen wie eu, org oder biz zurückgreifen. Infos, wie und wo man sie registrieren kann, finden Sie im Internet. Sehr wichtig: Die Adresse der Homepage darf nicht die Rechte Dritter verletzen, etwa durch die unberechtigte Verwendung von Firmen- oder Markennamen.

•    Jede Homepage braucht Speicherplatz, den man bei einem Internet-Dienstleister mieten muss – das geht natürlich auch bei NetCologne. Für eine einfache Homepage ohne großen Schnickschnack reicht in der Regel eine Serverkapazität von einem Gigabyte aus. Die kostet inklusive der Miete für den Domainnamen nur etwa zwei Euro pro Monat. Für datenintensivere Inhalte, etwa eine Fotogalerie, braucht man allerdings mehr Speicherplatz.

•    Die Anlage und Programmierung einer Homepage ist inzwischen dank moderner, leicht zu bedienender Programme (sogenannter HTML-Editoren) keine Geheimwissenschaft mehr. Kenntnisse von Programmiersprachen sind dafür nicht mehr zwingend erforderlich – grafi- sche Benutzeroberflächen machen es möglich. Im Internet findet man viele Tipps, Anleitun- gen und auch Editoren zum kostenlosen Download (zum Beispiel „Nvu“ oder „Phase 5“).

•    Große Vorsicht geboten ist bei der Verwendung von Bildern und Musik. Denn wer fremde Inhalte auf seiner Homepage verwendet, bewegt sich auf dem komplizierten Feld des Urheberrechts. Einfach darauf zu vertrauen, dass es „schon keiner merken wird“, kann leicht nach hinten losgehen. Selbst eine Landkarte, mit der man eine Wegbeschreibung geben will, darf nicht ohne Erlaubnis aus dem Netz geladen werden. Auf Nummer sicher geht man, wenn man lizenzfreie Inhalte nutzt: Fotos findet man beispielsweise bei pixelio.de, aboutpixel.de oder bilderkiste.de, freie Musik gibt’s unter mediavox.de oder gemafrei-profis.de.