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Viel Vertrauen für Krankenkassen

Was passiert mit meinen persönlichen Daten, die von verschiedenen Institutionen gespeichert werden? Sind sie dort sicher? Oder besteht die Gefahr, dass Unbefugte Zugriff darauf erhalten? Das Dauerthema Datenschutz beschäftigt viele Bürger – und das Vertrauen, das sie den verschiedenen „Speicherern“ entgegenbringen, ist sehr unterschiedlich.

Behörden nur im Mittelfeld
Wenn es um den Datenschutz geht, vertrauen die Bundesbürger Krankenkassen, Banken, Ärzten und Krankenhäusern am meisten. Versicherungen, staatliche Behörden (zum Beispiel Finanz- oder Meldeämter), Energieversorger und Internet-Provider landen im Mittelfeld. Ganz schwach schneiden hingegen die sozialen Netzwerke ab. Basis für dieses Ranking ist eine repräsentative Umfrage unter 1.000 Personen ab 14 Jahre, die das Meinungsforschungsinstitut Forsa kürzlich durchführte.

Soziale Netzwerke gelten als unsicher
Demnach geben etwa drei von vier Bürgern an, dass sie großes Vertrauen in die Datenschutzmaßnahmen von Banken und Institutionen des Gesundheitswesens haben. Die oben genannten Kandidaten im Mittelfeld des Rankings erreichen Vertrauenswerte zwischen knapp 50 und maximal 60 Prozent. Bei den sozialen Netzwerken geht es hingegen rapide in den Keller: Bei nur noch 14 Prozent Zustimmung kann man nicht mehr von Vertrauen sprechen – sondern eher von gesundem Misstrauen.