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Solides Fundament: Der BSI Leitfaden
Informationssicherheit

Eine der großen Herausforderungen für Unternehmen im 21. Jahrhundert bleibt die IT-Sicherheit. Anlässlich der Vorstellung des Berichts „zur Lage der IT-Sicherheit in Deutschland 2015“ sagte Michael Hange, mittlerweile pensionierter Präsident des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI): „Alle Unternehmen müssen sich darauf einstellen, dass Cyber-Angriffe durchgeführt werden und auch erfolgreich sind.“

Laut Lagebericht liegt die Anzahl der Schwachstellen in IT-Systemen weiterhin auf einem hohen Niveau, die Bedrohungslage im Cyber-Raum spitzt sich weiter zu. Darüber hinaus lassen jüngste Vorfälle auf eine fortschreitende Professionalisierung der Angreifer schließen, heißt es in dem Bericht.

WIRKSAME VORSORGE AUCH MIT KLEINEM BUDGET

 QR-Code zum „Leitfaden  Informationssicherheit“

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Umso wichtiger seien geeignete Vorsorgemaßnahmen, betonen die Fachleute des BSI. Diese beginnen oftmals schon im Kleinen und nehmen nicht einmal größere finanzielle oder personelle Ressourcen in Anspruch. Um sich einen Überblick zu verschaffen, sind gerade für kleine und mittlere Unternehmen ohne eigene IT-Abteilung die Publikationen des BSI eine wertvolle Orientierungshilfe. Allein die IT-Grundschutz-Kataloge des Bundesamts haben sich mit den Jahren zum Standardwerk für IT-Sicherheit entwickelt. Zahlreichen Unternehmen und Behörden dienen sie als Fundament eigener Maßnahmenkataloge.

NetCologne-Experte Ivan Andric rät: „Es lohnt sich auch schon, den Leitfaden Informationssicherheit des BSI anzuschauen.“ Er gebe einen kompakten und allgemeinverständlichen Überblick über die wichtigsten IT-Sicherheitsmaßnahmen vor allem im organisatorischen Bereich und verzichte bewusst auf allzu technische Details. Das Bonner Bundesamt verspricht: „Wer die Empfehlungen aus diesem Leitfaden konsequent umsetzt oder sich bei der Gestaltung von Serviceverträgen mit IT-Dienstleistern daran orientiert, legt bereits ein solides Fundament für ein vertrauenswürdiges IT-Sicherheitsniveau.“ Ivan Andric ergänzt: „Schon mit vorhandenen Bordmitteln können Unternehmen viel für ihre IT-Sicherheit tun.“

 www.bsi.bund.de

Foto: BSI