Drucken

So surfen Kinder sicher

So surfen Kinder sicher

Netzwerken, chatten, bloggen und Online-Computerspiele – was für viele Kinder und Jugendliche zum Medien-Alltag gehört, kennen manche Eltern nicht einmal. Um sicherzugehen, dass Kinder und Jugendliche ungefährdet durchs Internet surfen, können Erziehungsberechtigte eine Kindersicherung am Computer installieren.

Auf Gefahren aufmerksam machen
Für Hausaufgaben online recherchieren, bei „SchülerVZ“ netzwerken oder mit Freunden chatten – für Kinder und Jugendliche nichts Besonderes mehr, für einige Erwachsenen aber ein Buch mit sieben Siegeln. Rund 50 Prozent der erziehenden Erwachsenen wissen gar nicht, was ihre Kinder im Internet tun, so die Niedersächsische Landesmedienanstalt (NLM) in einem aktuellen Bericht anlässlich der Jugendmedienschutztagung. Die wichtigste Schutzmaßnahme: Eltern sollten ihre Kinder über die Risiken und Chancen des Internets aufklären, sagt NLM-Direktor Reinhold Albert.

Kindersicherung für den PC
Darüber hinaus können Eltern ihre Kinder vor ungeeigneten Webinhalten schützen. Um sichergehen zu können, dass sie in ihrer Abwesenheit nicht auf jugendgefährdenden Seiten surfen oder gar unkontrolliert online einkaufen, können sie eine Kindersicherung an ihrem Computer einrichten. Mit Hilfe dieses Programms legt man fest, auf welche Inhalte im Internet zugegriffen werden kann. Dazu erklären die Eltern Kategorien wie Alkohol/Tabak, Drogen, Erotik/Kontaktanzeigen, Glücksspiel oder Shopping/Auktionen für gesperrt. Internetseiten dieser Kategorien können dann an diesem Computer nicht mehr geladen werden. Diese Einstellungen lassen sich per Passwort schützen. Eine Kindersicherung ist im NetCologne-Sicherheitspaket enthalten, das den Computer zudem vor Viren, Phishing-Mails und Hacker-Angriffen schützt.