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Sind Ihre Daten sicher?

Daten sichern

Eine Mehrheit von 57 Prozent der PC-Nutzer hat keine Bedenken beim Internet-Banking, Shopping und Auktionen oder der Verbreitung von Informationen in Online-Netzwerken: Sie halten ihre persönlichen Daten für „sicher“ oder „sehr sicher“. Wer sich an einige Regeln hält, muss sich um die Sicherheit im Web keine Sorgen machen.

BITKOM befragte PC-User
Nur jeder dritte PC-Nutzer (32 Prozent) bewertet die Situation seiner Daten im Web als „eher unsicher“. Lediglich sieben Prozent misstrauen der Datensicherheit im Internet. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Bundesverbands Informationswirtschaft Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) in Zusammenarbeit mit Forsa, bei der mehr als 1.000 Bürger befragt wurden.

Sicherheitssoftware schützt Daten auf dem PC
Grundlegend für die Datensicherheit ist eine gute und stets aktuelle Sicherheitssoftware auf dem Computer. Programme wie das NetCologne-Sicherheitspaket beinhalten eine Firewall und eine Anti-Viren-Software, die auf dem Computer gespeicherte Daten vor fiesen Viren, Würmern, Hacker-Angriffen und Phishing-Mails schützen. Wer Internet-Banking und Online-Shopping betreibt, sollte diese Sicherheitssoftware und dazu gehörige Updates der Anbieter umgehend installieren.

Vorsicht bei Eingabeaufforderungen
Vertrauliche Daten sollten nie auf Aufforderung via E-Mail in ein Internetformular eingefügt werden – dabei handelt es sich meist um Phishing-Mails, mittels derer sich Betrüger Passwörter oder Zugangscodes eines Internetkontos angeln. Auch angehängte Dateien von unbekannten, dubios anmutenden Absendern sollte man nicht öffnen. Oftmals verstecken sich in diesen Dateien Programme, mit denen gespeicherte Daten ausspioniert werden können. Verbindungen zu einer Internetbank müssen immer verschlüsselt sein. Erkennen kann man das an der Angabe „https“ in der Webadresse.

Online-Anbieter vorher prüfen
Beim Online-Shopping sollte man vorher die Seriosität eines Anbieters prüfen: Dazu wirft man am besten ein Blick auf Impressum und Adresse, Geschäftsbedingungen (AGB) und die Datenschutzerklärung eines Internetshops. Erfahrungsberichte und Kundenbewertungen vieler Händler findet man auch in Shopping-, Preisvergleich- und Auktionsseiten.

Das richtige Maß an Privatsphäre erhalten
Beim Eintragen von persönlichen Daten in Online-Netzwerken, -Communities oder -Kontaktbörsen sollte man abwägen, welche Informationen man den Besuchern einer Site zugänglich macht. Bei vielen Portalen können die User beispielsweise Daten wie die private Anschrift nur für ausgewählte Kontakte freigeben. Auf alle Fälle sollte man vorher in den AGBen prüfen, zu welchen Zwecken der Betreiber der Site die Mitgliederdaten nutzen darf.