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Schwarzsurfer – nein danke

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In etwa 40 Prozent aller deutschen Haushalte mit Internetanschluss, so das Ergebnis einer aktuellen Umfrage, surft man inzwischen– per Funk über WLAN (Wireless Local Area Network) drahtlos im Netz. Das ist praktisch, aber nicht ungefährlich: Denn ist das eigene WLAN-Netz nicht geschützt, können sich fremde Nutzer mit dem Netz verbinden.

Blinde Passagiere surfen mit
Wenn diese blinden Passagiere mitsurfen, kostet das meist „nur“ Geschwindigkeit, es kann aber auch schlimmer kommen. So bekam kürzlich ein WLAN-Betreiber Ärger mit den Behörden: Ein Nachbar hatte sein Netz missbraucht, um heimlich urheberrechtlich geschütztes Material aus dem Netz zu laden.

Sicherheit ist Trumpf
Der TÜV Rheinland rät daher, dass man bei der WLAN-Einrichtung unbedingt darauf achten sollte, dass eine aktuelle Verschlüsselung wie z. B. WPA oder WPA2 im WLAN-Router aktiviert ist. Für diese Verschlüsselung muss bei der Einrichtung ein Passwort vergeben werden, der TÜV empfiehlt hierbei, ein „starkes“ Passwort (Netzwerkschlüssel) zu verwenden, das z. B. zehn oder besser mehr Zeichen lang ist und nicht nur aus simplen Begriffen besteht, etwa ein Passwort wie: „sicherISTsicher!Alaaf1978“. Viele WLAN-Router – so auch die von NetCologne angebotenen Geräte – haben eine WPA-Verschlüsselung mit starkem Passwort voreingestellt. Nutzer älterer WLAN-Router sollten prüfen, ob ihr Router die neuen Verschlüsselungsarten unterstützt und ggf. ein Software-Update vornehmen.