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Schnelle Leitungen in Frechen und Kerpen

Im März gab es wieder Neuigkeiten zu zwei Ausbaugebieten der NetCologne im Rhein-Erft-Kreis: Der Glasfaserausbau in Kerpen-Blatzheim ist jetzt abgeschlossen und hier können Kunden bereits mit Highspeed surfen. Und auch in Frechen sind die ersten Gewerbe und Haushalte an die Datenautobahn angeschlossen.

Europapark ist jetzt am Netz
In Frechen erschloss NetCologne das Gewerbegebiet Europapark am Autobahnkreuz Köln-West. Die meisten Glasfaserleitungen liegen dort bereits, und die ersten Kunden können das schnelle Netz schon nutzen. Vorher war der Webzugang dort nur über Kupferleitungen möglich. Doch diese waren zu lang, wodurch die dort ansässigen Unternehmen oft mit niedrigen Bandbreiten zu kämpfen hatten.

„Jetzt geht alles in Sekundenschnelle“
Durch den FttC-Ausbau (dabei werden die Glasfaserleitungen bis zu den grauen Schaltkästen am Straßenrand verlegt) stehen im Europapark nun Bandbreiten von bis zu 50 Mbit/s zur Verfügung. Sehr zur Freude der dort ansässigen Unternehmen, zum Beispiel beim Computerfachhändler SNOGARD. „Wir müssen für unsere Produktion und unsere Kunden täglich die neuesten Treiber und Software-Updates herunterladen“, erklärt Vertriebsleiter Marco Jacob. „Mit den alten Leitungen war das sehr zeitintensiv – jetzt geht alles in Sekundenschnelle.“ Über das neue Netz kann NetCologne etwa 300 Firmen und rund 3.000 Privathaushalte im Umfeld des Europaparks versorgen. Die letzten beiden Technikstandorte entlang der Kölner Straße, die ins Frechener Zentrum führt, werden in den kommenden Wochen angeschlossen.

Breitbandkooperation mit RWE Deutschland
Auch im benachbarten Kerpen fiel im März der Startschuss: Hier wurden schnelle Datenleitungen in den westlichen Stadtteilen Bergerhausen und Blatzheim in Betrieb genommen. Dabei arbeitete NetCologne Hand in Hand mit RWE Deutschland zusammen: Die passive Infrastruktur, rund 3,5 Kilometer Glasfaserleitungen, stammt von RWE, während NetCologne sich um die aktive Technik und den Netzbetrieb für die Kunden kümmert.

Vorher tröpfelten die Daten nur durch die Leitungen
In Bergerhausen und Blatzheim waren vorher, wie die Kerpener Bürgermeisterin Marlies Siegburg berichtete, die Datenströme nur noch tröpfchensweise durch die Leitungen geflossen. Eine parallele Nutzung mehrerer Geräte, wie sie in vielen Unternehmen und Haushalten längst gang und gäbe ist, war kaum möglich. Damit ist jetzt Schluss: Ab sofort stehen in rund 1.750 Haushalten Bandbreiten von bis zu 50 Mbit/s zur Verfügung.