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NetCologne ist fit für IPv6

Selbst wer sich mit den technischen Details des Internets nicht auskennt, hat vielleicht schon mal von IPv6 gehört. Das Kürzel steht für „Internet Protocol Version 6“ und wird derzeit schrittweise eingeführt – als Ersatz für das alte IPv4. Bei NetCologne hat man sich schon auf die neue Technik eingestellt. 

Adressen für jedes internetfähige Gerät
Das Grundprinzip hinter IPv6 ist gar nicht so kompliziert: Jedes internetfähige Gerät, vom PC über das Smartphone bis zur Spielebox, braucht eine Adresse, damit es im Web „gefunden werden“ kann, eine Art eindeutig identifizierbares Kennzeichen. Erstellt wurden diese Adressen bisher mit dem IPv4-Protokoll.

Kapazität von IPv4 reicht nicht mehr aus
Damit gibt’s allerdings jetzt ein Problem: Denn mit IPv4 lassen sich maximal etwa 3,7 Milliarden Adressen generieren. In den frühen Jahren des Internets reichte das locker aus – heute allerdings, wo die Zahl der internetfähigen Geräte sich vervielfacht hat, nicht mehr. Darum wurde ein neues, leistungsfähigeres Verfahren entwickelt: IPv6. Damit lassen sich Internet-Adressen in astronomischer Zahl generieren.

NetCologne ist auf das neue Protokoll vorbereitet
Bei NetCologne hat man sich schon früh mit den technischen Aspekten des „Protokollwechsels“ beschäftigt. „Wir sind vorbereitet“, sagt Christian Rohmann aus der Technik. „Viele unserer Dienste sind jetzt auch mit IPv6 erreichbar.“ Mit einer wichtigen Einschränkung: Bislang funktioniert IPv6 nur bei den Anschlüssen über DSL bzw. FttB/FttC – an der Umstellung der Internetzugänge per TV-Kabel wird noch gearbeitet.

Mitmachen beim IPv6-Pilotprojekt
Wer Lust hat, zu den IPv6-Pionieren zu gehören (oder einfach wissen will, ob sein Internetanschluss IPv6-tauglich ist), kann sich für ein Pilotprojekt anmelden. Die Teilnehmer erhalten sowohl eine IPv4-Adresse (mit der sich Geräte, die das neue Protokoll nicht beherrschen, weiterhin ansprechen lassen) als auch ein ganzes Netz von IPv6-Adressen zugewiesen. „Wichtig dabei ist: Wir liefern IPv6 in gleicher Qualität wie IPv4“, betont Christian Rohmann. „Die Teilnehmer des Pilotprojekts sind also keine Versuchskaninchen. Und sollte es mal zu Problemen kommen, helfen wir natürlich weiter.“ Wenn Sie bei dem Pilotprojekt mitmachen wollen, senden Sie eine E-Mail mit Ihrem NetCologne-Benutzernamen an ipv6-pilot@netcologne.de.

Testen Sie Ihren eigenen Anschluss
Wenn Sie noch mehr zum Thema IPv6 wissen wollen, schauen Sie mal auf der Seite www.netcologne.de/ipv6 nach, hier werden viele Fragen beantwortet. Darüber hinaus finden Sie dort auch einen Test, mit dem Sie mit einem Mausklick prüfen lassen können, ob Ihr Anschluss mit IPv6 funktioniert.