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NetCologne beantragt „kölsche
Endung“

Es ist entschieden: NetCologne wird sich in diesem Frühjahr um die Beantragung der Endungen „koeln“ und „cologne“ für Web-Adressen kümmern. Dazu muss ein entsprechender Antrag bei der US-Organisation ICANN, die für die Vergabe solcher „Top Level Domains“ (TLD) zuständig ist, eingereicht werden.

Antrag bei US-Organisation
NetCologne wird die geforderten Unterlagen im Auftrag und zusammen mit einem Unterstützungsschreiben der Stadt Köln bei ICANN vorlegen. Neben NetCologne hatte sich noch ein zweiter Interessent um diese Aufgabe beworben. Doch bei der Stadt entschied man sich nach eingehender Prüfung letztlich für das NetCologne-Konzept, in dem beschrieben ist, wie die „kölschen Endungen“ später registriert, verwaltet und vermarktet werden sollen.

Wieder kurze und einprägsame Web-Adressen möglich
Viele Experten sind überzeugt, dass lokale TLDs eine große Zukunft haben. Zum einen bieten sie einer Stadt die Chance, ihre wirtschaftlichen und kulturellen Vorzüge online unter einem verbindenden Namen zusammenzufassen, wodurch sie sich im Web stärker als Marke etabliert. Zum anderen machen sie wieder kurze und einprägsame Internet-Adressen möglich, die mit Standard-Endungen wie „de“ oder „com“ längst nicht mehr umsetzbar sind. Weitere Informationen zu diesem Thema finden sie hier.