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NetCologne auch 2010 gut behauptet

NetCologne hat sich im Geschäftsjahr 2010 gut am Markt behauptet und sein operatives Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr gesteigert. Auf der Bilanz-Pressekonferenz am 8. Juni stellten die Geschäftsführer Dr. Hans Konle und Karl-Heinz Zankel die aktuellen Zahlen vor und gaben einen Ausblick auf die Zukunft.

Mit dem Geschäftsjahr sehr zufrieden
„Wir sind mit dem Geschäftsjahr 2010 sehr zufrieden. Trotz Wirtschaftskrise und verschärfter Wettbewerbssituation haben wir unser operatives Ergebnis deutlich verbessern können“, sagte Karl-Heinz Zankel (Foto unten). NetCologne weist für 2010 ein Ergebnis vor Steuern und vor außerordentlichem Ergebnis von 16,8 Millionen Euro aus, ein deutliches Plus im Vergleich zu den 11,1 Millionen Euro des Vorjahres. Der Umsatz des Jahres 2010 betrug 250 Millionen Euro. „Damit haben wir uns gut behauptet“, so Karl-Heinz Zankel.

Starke Marktposition klar behauptet
Ende Dezember 2010 hatte NetCologne rund 280.000 TAL-Anschlüsse und rund 91.000 Anschlüsse auf das eigene Netz geschaltet. Das Unternehmen hatte 28.000 Mobilfunkkunden, an das TV-Netz waren rund 186.000 Kunden angeschlossen. Damit habe man die starke Marktposition in der Region klar verteidigt, so Zankel. Wesentliche Gründe für diesen Erfolg seien neben der modernen eigenen Infrastruktur vor allem Kundennähe und guter Service.

Der FttB-Ausbau geht zügig voran
Als wichtigen Punkt für die Unternehmensentwicklung wertet NetCologne den kontinuierlichen Ausbau des eigenen FttB-Netzes (Fibre-to-the-Building). Mit FttB werden die Gebäude direkt an das NetCologne- Glasfasernetz angeschlossen. Damit ist das Unternehmen auf der „letzten Meile“ nicht mehr auf Leitungen der Deutschen Telekom angewiesen, was Kosten spart und ein wesentlich größeres Leistungsangebot ermöglicht. Ende 2010 waren rund 22.000 Gebäude (Vorjahr: 15.500) an das FttB-Netz von NetCologne angeschlossen und rund 50.000 Kunden aufgeschaltet (Vorjahr: 36.000). Weitere 41.000 Anschlüsse wurden auf das eigene Multikabel-Netz (HFC = Hybrid Fiber Coax) geschaltet (Vorjahr: 37.000).

„Eine Investition in die Zukunft“
„Wir bauen hier in der Region eines der modernsten und schnellsten Datennetze in Europa auf“, sagte Dr. Hans Konle (Foto oben). Mit dem Glasfasernetz würden heute bereits Bandbreiten von bis zu 100 Mbit/s für Privatkunden angeboten. Der Aufbau einer solch leistungsstarken Infrastruktur sei eine Investition in die Zukunft, denn in den kommenden Jahren werde die Vielfalt der Online-Anwendungen und damit der Bandbreitenbedarf stark zunehmen. „Haushaltsgeräte, die per Web gesteuert werden, medizinische Überwachungsgeräte, mit deren Hilfe der Arzt online die aktuellen Werte seines Patienten ablesen kann, oder Web-Portale für das e-Government von Kreisen und Kommunen – all diese Anwendungen brauchen vor allem eins: schnelle und leistungsfähige Netze“, so Dr. Konle.

Breitband-Partnerschaften mit Kommunen vorstellbar
Schon aus diesem Grund sei der weitere Ausbau des NetCologne-Glasfasernetzes unverzichtbar, so Dr. Konle weiter. Er skizzierte darüber hinaus eine weitere Option für NetCologne: „Wir verfügen über große Kompetenz und Erfahrung als regionaler Netzbetreiber. Ich kann mir durchaus vorstellen, dieses Know-how auch Kommunen außerhalb unseres heutigen Vertriebsgebietes in Form von Breitband-Partnerschaften zur Verfügung zu stellen.“