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Mehr Bewegung für Schreibtischtäter

Nacken und Schultern verspannt, schmerzende Augen – das sind häufig die Konsequenzen von stundenlangem Stillsitzen und Auf-den-Bildschirm-Starren. Etwa jeder fünfte Beschäftigte in Deutschland klagt darüber laut einer Befragung für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS).

Steifsitzen und Starren
Die Schmerzen kommen, weil der gemeine Büromensch sich in der Regel zu wenig bewegt. Durch die starre Sitzhaltung werden Muskeln, die für unsere Haltung zuständig sind, einseitig belastet. Auch die Augen werden täglich vor dem Bildschirm stark strapaziert. Diese Schmerzen sind die häufigste Ursache, wenn Beschäftigte krankheitsbedingt ausfallen. Das zeigen auch die Fehlzeitenstatistiken der Krankenkassen.

Wie beuge ich Schmerzen vor?
Grundsätzlich ist es wichtig, nicht immer in der gleichen Haltung zu verharren, sondern in Bewegung zu bleiben. Rücken-, Nacken- und Schulterschmerzen kann man vorbeugen, indem man zum Beispiel höhenverstellbare Tische benutzt, an denen man auch mal im Stehen arbeiten kann. Auch Stühle, bei denen sich Sitzfläche und Rückenlehne mitbewegen, sind hilfreich. Zudem ist es ratsam, bestimmte Bewegungsabläufe fest in den Arbeitsalltag einzubinden. Beispielsweise kann man seine Telefonate im Stehen tätigen oder den Drucker absichtlich etwas weiter weg stellen, sodass man gezwungen ist, sich zu bewegen.

Keine glänzenden Bildschirmoberflächen
Um die Augen nicht zu stark zu belasten, sollte man glänzende Bildschirmoberflächen verbannen, weil sich die Augen darin spiegeln. Auch für ausreichend Helligkeit muss gesorgt sein: Denn wenn es zu dunkel ist, sind die Pupillen geweitet und der Augeninnendruck kann ansteigen. Dies wiederum führt zu Augenschmerzen. Um die Augen zu entspannen, sollte man ab und an aus dem Fenster schauen oder regelmäßig fünf bis zehn Minuten Pause machen.

Wie man seinen Arbeitsplatz möglichst belastungsarm einrichten kann, erfahren Sie beispielsweise hier.