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Marie-Luise wedelt mit dem Fähnchen

Mit 60 Damen- und Herren-Mannschaften präsentierte sich der Come-Together-Cup 2012. Kölsche Promis wie Jean Pütz, Marie-Luise Nikuta oder Elfi Scho-Antwerpes glänzten wie jedes Jahr beim Promispiel am Nachmittag. Und auch ein fast 35 Meter langer Schal spielte eine wichtige Rolle …

Jetzt vor dem Stadion
Wenn Kölns schönster Schnäuzer Jean Pütz (Sorry, Henning!) plötzlich grundlos Elfmeter pfeift, der Ex-Karnevalsprinz Kurt Görgens mit der Ex-Jungfrau Hansi Kölschbach Doppelpass-Stafetten hinzaubert und Mottoqueen Marie-Luise Nikuta aufgeregt an der Außenlinie mit ihrem Fähnchen wedelt – dann ist garantiert Come-Together-Cup-Time. Das schwul-lesbische Benefiz-Fußballturnier mit seinem zuschauerwirksamen Promi-Spiel – seit vielen Jahren begleitet und unterstützt von NetCologne – fand an Fronleichnam bereits zum 18. Mal statt und erlebte doch eine Premiere. Gespielt wurde nämlich erstmals auf der Stadionvorwiese statt auf der traditionsreichen Jahnwiese.

Über 20.000 Euro für den guten Zweck
Dem Spaß der Aktiven tat der Ortswechsel keinen Abbruch – zumal auch Petrus mitspielte und der prophezeite Regen ausblieb. Insgesamt 150 Spiele wurden gespielt, in denen über 500 Tore fielen. Als Turniersieger ließen sich die „Foreigner Boys“ (Herren) und die Polizei Köln (Damen) feiern. Doch Sieger waren am Ende alle: die Teilnehmer, die einen ganzen Tag lang tollen Sport boten; die benefizbegünstigten Organisationen Rubicon und anyway, die sich über 20.000 Euro Spenden freuen konnten, die vielen tausend Besucher, die für eine friedliche und ausgelassene Stimmung sorgten, und nicht zu vergessen CTC-Organisator Andreas Stiene und sein fantastisches Helferteam.

Das traditionelle Remis beim Promi-Kick
Beim nachmittäglichen Prominentenkick hatte Stiene je eine Halbzeit beim Team „Latente Talente“ bzw. bei der „Homogenen Ballkultur“ mitgewirkt. An seiner Seite unter anderem Basta-Sänger Thomas Aydintan, die Lokalpolitiker Arndt Klocke und Ulli Breite, Lutz Marquardt („Verbotene Liebe“) und die „Lindenstraße“-Schauspieler Klaus Nierhoff und Joris Gratwohl. Wichtiger als das Ergebnis – am Ende einigte man sich auf ein 3:3 Unentschieden (wenngleich die „Latenten Talente“ Stein und Bein schworen, ein Tor mehr erzielt zu haben) – war allen Beteiligten die Bereitschaft, sich für die beiden schwul-lesbischen Beratungszentren zu engagieren.

Der längste Fanschal des Rheinlands
In diesem Sinn Verbundenheit zeigten die Aktiven des Promispiels, als sie mit einem rund 35 Meter langen Schal aufs Spielfeld zogen. Der Schal war im Rahmen der NetCologne-Aktion „Längster Fanschal des Rheinlands“ entstanden. Darin hatten strickbegeisterte Fußballfans (wahlweise fußballbegeisterte Strickfans) individuelle gestrickte Schalstücke bei NetCologne abgeben können. Das Unternehmen sorgte fürs Zusammennähen und präsentierte das Gesamtkunstwerk erstmals beim CTC. Auch hier stand der gute Zweck im Vordergrund: Pro Schalmeter geht eine Spende von NetCologne an die Organisation „1:0 für Deinen Ausbildungsplatz“.