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Machen Sie mit Ihren Fotos, was Sie
wollen

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, heißt es. Das gilt ganz besonders im Internet und in den Social Communitys: Hier steigt der Bildanteil immer weiter an –möglich wird das durch die zunehmende Verbreitung von Smartphones, mit denen man zum einen Fotos (oder Videos) aufnehmen und sie zum anderen sofort online stellen kann. Inzwischen kann man die Bilder auch vielfältig bearbeiten.

Fotos im Smartphone optimieren
Anstelle der rohen, pixeligen Bilder aus den Anfängen der Handy-Fotografie finden sich heute immer mehr sorgfältig aufgenommene und aufwendig gestaltete Bilder im Web. Das liegt an den verbesserten Smartphone-Kameras, aber auch an leistungsfähigen Apps mit denen sich die Bilder optimieren, zuschneiden oder künstlerisch bearbeiten lassen. Oft geht die Funktionalität dieser Apps weit über die der vorinstallierten Software hinaus.

Schwer im Trend: der künstliche „Retro-Touch“
Es beginnt bei der Möglichkeit, die Helligkeit, den Kontrast oder die Farbigkeit eines Bildes anzupassen, und reicht über automatische Filter, Serienbildaufnahme oder Doppelbelichtung bis hin zu Apps, mit denen sich jedes Foto in ein kleines Kunstwerk verwandeln lässt. Derzeit sehr beliebt ist beispielsweise der „Retro-Touch“: Damit gibt man Bildern, die mit hochmoderner Digitaltechnik gemacht wurden, nachträglich die Anmutung einer vergilbten Analog-Fotografie, die vor Urzeiten aufgenommen wurde. Manche Apps machen das sogar automatisch: Die weit verbreitete Instagramm-App beispielsweise verpasst Bildern den typischen quadratischen Look, der früher Polaroid-Aufnahmen so unverwechselbar machte.

Vielzahl von Möglichkeiten der Bildbearbeitung

Doch die Bearbeitungsmöglichkeiten gehen noch weit darüber hinaus: Es gibt Apps, mit denen man Fotos mit Text kombinieren kann, andere ergänzen künstliche Lichtreflexe oder ermöglichen spektakuläre Panorama-Aufnahmen. Wieder andere bieten die Möglichkeit, aus mehreren Fotos Collagen zusammenzustellen, oder verleihen konventionellen Fotos die Optik von Cartoons, Comic-Strips oder Ölgemälden. Vieles davon ist nur schöne Spielerei, aber manches auch sehr praktisch – etwa eine App, mit der man biometrische Ausweis-Porträts nach den Richtlinien der Bundesdruckerei aufnehmen kann.

Erst mal einen Überblick verschaffen

Wer sich erst mal einen Überblick über Foto-Apps verschaffen will, sollte im Internet auf den Seiten der einschlägigen Fachmagazine nachschlagen. Bei „Computerbild“ beispielsweise findet man eine Liste mit 66 Foto-Apps, jeweils mit einer kurzen Funktionsbeschreibung und dem entsprechenden  Download-Links.