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Lebensretter dringend gesucht

Organspende

Jeden Tag sterben in Deutschland drei schwer kranke Menschen, weil es für sie kein passendes Spenderorgan gibt. Viele könnten gerettet werden, wenn mehr Menschen einen Organspendeausweis hätten. Der kleine Ausweis trägt entscheidend dazu bei, andere zu retten und ihre Lebensqualität erheblich zu verbessern.

Zwischen Theorie und Praxis
Aktuellen Umfrageergebnissen zufolge stehen 80 Prozent der Bevölkerung einer Organspende positiv gegenüber. Doch nur 17 Prozent besitzen einen Organspendeausweis. Liegt er, zum Beispiel im Fall eines Hirntods nach einem Unfall, nicht vor, müssen die meist völlig überforderten Angehörigen unter Zeitdruck eine weit reichende Entscheidung treffen. Nicht immer wissen sie, wie die Verstorbenen über das Thema dachten, und scheuen sich davor, einer Organspende zuzustimmen.

Von vornherein Klarheit schaffen
Um Klarheit für alle zu schaffen und vorausschauend eine selbstbestimmte Entscheidung zu fällen, sollte man einen Organspendeausweis beantragen. Dabei kann das Einverständnis zur Spende sowohl generell als auch auf bestimmte Organe oder Gewebe beschränkt erteilt werden. Natürlich kann man mithilfe des Ausweises auch einer Organspende widersprechen.

Informationen zum Thema
Da Thema ist so wichtig, dass man sich ein wenig Zeit nehmen sollte, um sich sachlich damit auseinanderzusetzen. Mehr Informationen und Antworten auf alle wichtigen Fragen hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auf ihrer Internetseite www.bzga.de zusammengestellt.