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Lanxess arena – „Alles hat
super geklappt“

Der Deutsche Handballverband und die ARENA Management GmbH waren voll des Lobes über die Zusammenarbeit mit NetCologne. Bei der Handball-WM 2019 in der LANXESS arena versorgte NetCologne vor allem die Pressevertreter mit Internet. Eine besonders sensible Angelegenheit, wie Geschäftsführer Stefan Löcher und CIO Dirk Hackenbroch im Interview berichten.

NetKompakt: NetCologne hat sich sehr gefreut, Internetdienstleister für die Handball-WM 2019 zu sein. Wie hat es aus Ihrer Sicht geklappt?
Löcher: Unsere erstmalige Zusammenarbeit mit NetCologne hat bestens funktioniert und war ein voller Erfolg. Eine zuverlässige Internetanbindung ist bei einer Handballweltmeisterschaft ein
bedeutender Faktor: Die Presse bzw. Medienvertreter erwarten ständige Erreichbarkeit auf höchstem Niveau. Da sehr große Datenmengen verschickt werden,
ist das keine Banalität.

NetKompakt: Gab es Besonderheiten hinsichtlich der Produkte, die zum Einsatz kamen?
Hackenbroch: Ja, und das war spannend, da sowohl Produkte von NetCologne als auch welche von uns eingesetzt wurden. Eigentlich ist das unüblich, weil es ein Risiko darstellt. Wir haben das jedoch klar besprochen und die entsprechenden aktiven Komponenten im Vorfeld ausgetauscht, sodass jeder wusste, um was es sich jeweils handelt. Um es vorwegzunehmen, alles hat super geklappt.

NetKompakt: Was hat Ihnen besonders gefallen?
Hackenbroch: Ganz entscheidend ist, dass auf Seiten des Dienstleisters ein Verständnis dafür herrscht, dass im Zweifel sofort eine Lösung her muss und nicht erst morgen. Bei so einem Event ist das Handballspiel jetzt, und jetzt ist die Presse da. Wenn etwas kaputt geht, muss das defekte Teil sofort ausgetauscht werden und umgehend wieder funktionieren. NetCologne hat diese Denke und ich hatte das Gefühl, als würden wir schon seit Jahren zusammenarbeiten.

NetKompakt: Und das bei einem Event, bei dem gefühlt die ganze Welt auf Köln schaut …
Löcher: Gerade der Pressebereich ist für uns immer hochsensibel. Die Journalisten sollen bei uns nichts zu beklagen haben. Hier im Haus herrscht die Auffassung, dass bei so einer Veranstaltung einfach alles funktionieren muss. Bei einer kleineren Veranstaltung ist da schon eher mal was zu verzeihen. Aber bei der Handball-WM, die kumuliert von 500 Millionen Menschen verfolgt wird, darf nichts schief gehen – und das ist schon eine Hausnummer.

NetKompakt: Ist der gesamte Pressebereich mit WLAN ausgeleuchtet?
Hackenbroch: Mittlerweile ja. Wir kommen aus einer Zeit, in der jeder Presseplatz eine eigene LAN-Leitung hatte. Bei der WM war das nur noch an jedem zweiten Platz der Fall. Bei der nächsten Veranstaltung reicht es sicher auch, nur jeden dritten Platz mit LAN ausstatten. Die meisten Journalisten erwarten ein hochperformantes WLAN und nutzen es auch.

NetKompakt: Welche Bandbreite stand den Pressevertretern zur Verfügung?
Hackenbroch: Zwei mal 10 Gbit/s, mit beiden Anbindungen ständig im aktiven Betrieb, aber räumlich getrennt. Es war also kein reines Redundanzsystem, wo die eine Internetverbindung nur dann anspringt, wenn die andere ganz ausfällt. Eine Anbindung bestand für die Pressetribüne, die andere an das Pressezentrum, beide waren miteinander verbunden. Die Lasten änderten sich meist abrupt: Wenn das Spiel vorbei war, war in der Regel auf der Tribüne nicht mehr viel los, aber umso mehr im Pressezentrum, wo alle Medienvertreter anschließend hinstürmten, um Berichte und Bilder zu versenden. Dann hat die zweite Internetanbindung noch Last mit übernommen.

NetKompakt: Gab es wie vom Handballverband auch von der Presse Lob?
Löcher: Wir haben gelernt: Wenn man von der Presse nichts hört, ist alles in Ordnung. Und so war es.

www.lanxess-arena.de