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Längst nicht mehr „drüch“

Noch vor wenigen Jahren waren die Kölner Brunnen ein trauriger Anblick: Viele blieben das ganze Jahr über trocken – der Stadt fehlte das Geld, um sie sprudeln zu lassen. Das hat sich geändert: Nicht zuletzt dank des Engagements von regionalen Unternehmen haben die meisten Kölner Brunnen inzwischen wieder Wasser. Auch NetCologne macht mit.

Anfangs ohne Wasseranschluss
Einer der exponiertesten Brunnen der Stadt ist zweifellos der Petrusbrunnen auf der „Papstterrasse“ an der Südseite des Doms. Bei den Einheimischen genoss er früher den Spottnamen „Drüjje Pitter“ – weil er nach seiner Fertigstellung im Jahr 1870 anfangs keinen Wasseranschluss hatte und darum „drüch“ (trocken) blieb.

Neuer Standort auf der „Papstterrasse“
Seinen Standort mitten im Touristentrubel der Domplatte bekam der Petrusbrunnen erst vor zwei Jahren. Davor hatte er, fast vergessen, lange Jahre hinter dem Domchor vor sich hingedämmert – und natürlich war er auch dort drüch geblieben. Das ist nun vorbei: Dank der Unterstützung der NetCologne GmbH, die 7.500 Euro zu seinen jährlichen Betriebskosten beiträgt, sprudelt er jetzt wieder in ganzer Pracht. Und vielleicht nennt man ihn ja bald sogar den „Naaße Pitter“.