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Knausern Sie beim Datenverbrauch

Praktisch alle Mobilfunktarife sehen eine Drosselung der Surfgeschwindigkeit vor, sobald eine bestimmte monatliche Menge an Daten übertragen wurde. Vielen Smartphone-Nutzern passiert das nie – aber wer gelegentlich mobil Filme schaut oder Musik herunterlädt, surft unter Umständen schnell „auf Reserve“. Wie kann man das vermeiden?

Datenverbrauch im Auge behalten
Ganz wichtig ist, das eigene Datenkontingent beim mobilen Surfen im Auge zu behalten. Es gibt dafür sogenannte „Datenzähler-Apps“, die auf Smartphones mit den Betriebssystemen iOS, Windows Phone sowie Android 4.0 (und Nachfolgern) bereits installiert sind. Für ältere Android-Versionen kann man Apps wie Mobile Counter oder Traffic Counter herunterladen und installieren.

Öffentliche WLANs schonen die Flatrate
Manche „Datenfresser“ sollte man ausschalten, wenn sie nicht benötigt werden, zum Beispiel Cloud-Dienste wie iTunes, Google Drive oder Dropbox. Standortbezogene oder GPS-Funktionen belasten bei Dauerbetrieb nicht nur den Akku, sondern auch das Datenkonto. Hingegen schonen kostenlose WLANs, wie sie beispielsweise in vielen Hotels oder Restaurants angeboten werden, die eigene Flatrate – erst recht wenn man beispielsweise den Download einer größeren Datenmenge dorthin verlegen kann. Allerdings sollte man aufpassen: Öffentliche WLANs sind nicht so sicher wie eine Mobilfunkverbindung. Sensible Online-Transaktionen sollte man dort besser vermeiden.

Apps nach Nutzung schließen
Es gibt noch weitere Möglichkeiten, den Datentransfer zu verringern: Ein sparsamer Browser wie der Opera Mini komprimiert Webseiten automatisch und lädt bei entsprechender Einstellung Bilder nur mit reduzierter Qualität – was den Datenverbrauch deutlich verringert. Auch bei anderen Browsern kann man Bilder oder Filme nicht anzeigen lassen. Und Apps sollten nach der Nutzung grundsätzlich geschlossen werden, denn andernfalls laufen manche im Hintergrund weiter und verbrauchen dabei Datenvolumen.