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Internet statt Schnäppchen-Prospekt

Prospekte

Wer beim wöchentlichen Einkauf im Supermarkt sparen will, kann sich jetzt bequem im Internet informieren, wo man in der näheren Umgebung die Packung Cornflakes, den Nudelsalat oder die Lieblingssorte Gummibärchen am günstigsten bekommt.

Prospekte sind lästig, bieten aber Schnäppchen
Manche finden sie nervig und werfen sie, ohne sie auch nur eines Blickes zu würdigen, in den Papiermüll – die „Sonderangebote der Woche“, die der Supermarkt an der Ecke allwöchentlich in die Briefkästen werfen lässt. Verständlich, denn oft nehmen die Prospekte derart überhand, dass für die normale Post fast kein Platz mehr bleibt. Viele pappen sich daher ein „Bitte keine Werbung“-Schild an den Briefkasten. Andererseits: Erfahrene Pfennigfuchser wissen, dass man in den Prospekten tatsächlich echte Schnäppchen findet – wenn’s bloß nicht so lästig wäre, sie systematisch durchzusehen.

Nicht sinnvoll: Für 15 Cent weniger quer durch die ganze Stadt
Jetzt kann man sich die Papierprospekte vom Leib halten, aber dennoch vorab prüfen, wo welche Produkte gerade besonders preiswert sind. Bisher musste man dafür die verschiedenen Internetseiten der großen Supermarktketten öffnen und dann Preise vergleichen. Jetzt geht es einfacher: Auf supermarktcheck.de erhält man, sobald man seine Postleitzahl eingibt, zunächst eine Liste der Supermärkte, die in akzeptabler Entfernung liegen (denn wegen eines um 15 Cent billigeren Glases Apfelkompott fährt man ja nicht gleich bis ans andere Ende der Stadt).

Preisvergleich für 55.000 Produkte möglich
Anschließend kann man sich auf eine Liste mit preiswerten Produkten und den „Hausmarken“ des jeweiligen Marktes (bzw. der Kette) durchklicken. Darüber hinaus bietet die Seite weitere Buttons, mit denen man auch gezielt nach bestimmten Produkten, den niedrigsten Preisen oder nach den besten Kundenbewertungen sortieren lassen kann (wobei letztere Kategorie derzeit noch etwas schwach bestückt ist). Immerhin: Der Seitenbetreiber gibt an, dass insgesamt über 55.000 Lebensmittel, Getränke und sonstige Artikel miteinander verglichen werden können. Darüber hinaus können und sollen die Verbraucher auch selbst mitmachen, beispielsweise, indem sie Produkte bewerten und, wenn sie wollen, ein Bild ihres Lieblingsmarkts hochladen.