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In Pulheim ist die Zukunft zu Hause

 

Die Pulheimer Bürgerinnen und Bürger wollen den Anschluss an die Zukunft nicht verpassen. Das haben sie in einer Befragung im Rahmen des Projekts „Glasfaser für die Nachbarschaft“ von NetCologne bewiesen

Über 40 Prozent der Haushalte in den Pulheimer Stadtteilen Sinnersdorf, Sinthern und Geyen sprachen sich für ein schnelles Internet aus. Noch in diesem Jahr beginnt NetCologne mit dem Breitbandausbau. Von dem Glasfaseranschluss sollen künftig mehr als 5700 Haushalte in der Region profitieren. Doch das ist nur der Anfang. Pulheims Bürgermeister Frank Keppeler will nicht nur weiteren Stadtteilen Zugang zum superschnellen Glasfasernetz ermöglichen, er möchte auch die Schulen in seiner Stadt auf der digitalen Überholspur voranbringen.

Vor Ihrer Wiederwahl als Bürgermeister haben Sie angekündigt, die Digitalisierung voranzutreiben. Welche Rolle nimmt dabei das Projekt Glasfaser für die Nachbarschaft ein?

Gerade in den vergangenen Monaten ist verstärkt deutlich geworden, wie sehr wir alle von einem gut funktionierenden digitalen Netz abhängig sind. Dies gilt für öffentliche Gebäude wie Schulen ebenso wie für Unternehmen und Privatwohnungen. In diesem Bereich ist jedoch die private Wirtschaft gefordert, hier einen entsprechenden Service anzubieten. Es freut mich, dass NetCologne entschieden hat, diesen für Sinnersdorf, Sinthern und Geyen anzubieten.

Mehr als 40 Prozent der Bürgerinnen und Bürger in Sinnersdorf, Sinthern und Geyen haben sich bereits für einen Glasfaseranschluss von NetCologne entschieden. Hoffen Sie bei Start der Baumaßnahmen, wenn die Bagger rollen, auf weitere Abschlüsse?

Die ersten Baustellen in Sinnersdorf laufen bereits. Ich denke, damit wirbt das Unternehmen sichtbar für sein Angebot.

Welche Vorteile sehen Sie in der Zusammenarbeit mit einem regionalen Netzbetreiber wie der NetCologne?

Wie Sie wissen, bin ich als Bürgermeister zu Neutralität verpflichtet. Ich darf aber sagen, dass es mich für die Bürgerinnen und Bürger gefreut hat, dass NetCologne dieses Angebot gemacht hat.

Wie geht es weiter in Pulheim, wenn Sinnersdorf, Sinthern und Geyen angeschlossen sind?

Ziel muss sein, dass kurzfristig weitere Stadtteile angeschlossen werden.

Hohe Breitbandverfügbarkeit wird ein immer größerer Standortfaktor für Unternehmen. Wie beurteilen Sie die Glasfaseranbindung in Ihren Gewerbegebieten und -parks?

Die Gewerbegebiete in unserer Stadt sind bereits an das Glasfasernetz angeschlossen, sodass wir hier den Unternehmen eine sehr gute und zukunftsfähige Infrastruktur anbieten.

Sie haben angekündigt, die Digitalisierung der Schulen voranzutreiben. Wie sehen diese Pläne konkret aus?

Zur Digitalsierung der Schulen gehört zum einen die Breitbandanbindung. Zum anderen zählt aber auch die Ausstattung dazu. Gerade hat die Verwaltung weitere Geräte für Lehrerinnen und Lehrer, Beamer für Klassenräume und auch Leihgeräte für diejenigen Schülerinnen und Schüler bestellt, die zu Hause über keine entsprechende Hardware verfügen. Mit dem Medienentwicklungsplan, der nun in enger Abstimmung mit den Schulen immer weiter fortgeführt wird, haben wir die Basis für unser Handeln geschaffen. Nun gilt es, diesen Weg weiterzugehen.