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Im Web ist der Geißbock Meister

Na also, endlich mal wieder ein Titel für die Geißböcke: In einer Untersuchung zur Internet-Präsenz aller Vereine der Fußball-Bundesliga belegt der 1. FC Köln den ersten Platz. Knapp dahinter landeten der aktuelle Meister Borussia Dortmund und Bundesliga-Oldie Hamburger SV.

Ausgeklügeltes Punktesystem
Die Untersuchung stammt von der internationalen Agentur Lewis PR. Sie nahm die gesammelten Online-Auftritte und -aktivitäten der aktuellen 18 Bundesligisten kritisch unter die Lupe, sowohl die „klassischen“ Medien Homepage und Newsletter als auch die Auftritte in den neuen Social-Media-Kanälen. Berücksichtigt wurden dabei verschiedene Kriterien, etwa die Zahl der Online-Fans und „Follower“, die Zahl der Klicks, die Regelmäßigkeit von Updates, aber auch die Benutzerfreundlichkeit der Angebote. Dies alles wurde mithilfe eines ausgeklügelten Punktsystems bewertet.

Die „üblichen Verdächtigen“ weit abgeschlagen
Nach der Schlussauswertung stand fest, dass der 1. FC Köln sich im Web am besten verkauft, gefolgt von Dortmund und dem HSV. Bayern München und Bayer Leverkusen, normalerweise die „üblichen Verdächtigen“ für vordere Plätze in der Liga, schafften es im Web gerade mal ins untere Mittelfeld, FC-Erzrivale Mönchengladbach belegte Platz 6, und die ungeliebte „rote Laterne“ ging an Schalke 04. Der FC vermeldete das erfreuliche Ergebnis in seinem Business-Newsletter und bedankte sich dabei auch ausdrücklich bei seinen Online-Partnern für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit – darunter auch bei FC-Sponsor NetCologne, der die FC-Homepage hostet.

Hier finden Sie den Geißbock im Web
Schauen Sie sich den FC im Netz mal an: Die Homepage finden Sie unter www.fc-koeln.de (s. Bild oben), unter www.facebook.com/FCKoeln steht die Facebook-Präsenz, und unter http://twitter.com/#!/fckoeln twittert der Geißbock auch.

Deutsche Vereine im internationalen Vergleich gut
Im internationalen Vergleich, befand die Studie, seien die deutschen Erstligaclubs mit ihren Online-Aktivitäten übrigens ziemlich gut, auf jeden Fall weiter als viele Konkurrenten aus anderen europäischen Ligen. So hätten immerhin 16 der 18 Bundesligavereine einen eigenen Twitter-Kanal, 17 eigene Facebook-Gruppen, und alle 18 könnten einen Online-Ticketverkauf vorweisen.