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Im Interview: Collogia IT Services GmbH

Die Collogia IT Services GmbH mit Sitz am Ubierring in der Kölner Südstadt kümmert sich unter anderem um die SAP-Systeme ihrer Kunden. Seine Server verlagerte das Unternehmen ins NetCologne Hightech-Rechenzentrum. Über die Gründe sprachen wir mit Robin Schomacker, Head of Sales, und Axel Borchmann, Head of SAP Managed Services.

NETKOMPAKT: Was gab für Sie den Ausschlag für NetCologne?

Schomacker: Wir arbeiten schon seit Jahren erfolgreich mit NetCologne zusammen und haben beim Betrieb unserer ASP-Lösung sehr gute Erfahrungen mit dem Telekommunikationsanbieter gemacht. Häufig betreiben wir die
Software-Systeme unserer Kunden auch aus der Ferne – also remote, werden jedoch immer häufiger gefragt, ob wir nicht auch die Hardware übernehmen können. Daraufhin haben wir uns nach dafür geeigneten Rechenzentren
in der Region umgeschaut. Dabei hat uns das umfassende Sicherheitskonzept im neuen Rechenzentrum von NetCologne im Kölner Norden am meisten überzeugt.

NETKOMPAKT: Dann dürfte Ihnen sicher auch gefallen, dass der TÜV Saarland das NetCologne Rechenzentrum nach der europäischen Norm EN 50600 auf der Stufe 3 tekPlus zertifiziert hat?

Borchmann: Absolut. Damit haben wir – auch gegenüber unseren Kunden – die verbriefte Gewissheit, dass alle relevanten Anforderungen auf höchstem europäischen Niveau garantiert erfüllt sind. Die EN 50600 folgt ja einem ganzheitlichen Ansatz mit umfassenden Vorgaben für den Neubau und den Betrieb eines Rechenzentrums. Sie definiert Anforderungen für die Baukonstruktion, Stromversorgung, Klimatisierung, Verkabelung sowie die Sicherheitssysteme und legt Kriterien für den Betrieb von Rechenzentren fest.

NETKOMPAKT: Das Thema Datensicherheit genießt also einen hohen Stellenwert in Ihrer Unternehmensstrategie?

Schomacker: Einen sehr, sehr hohen – gerade vor dem aktuellen Hintergrund der Datenschutz-Grundverordnung, die ab dem 25. Mai 2018 gilt. Das heißt: Jedes Unternehmen muss sich mit Fragen des Datenschutzes auseinandersetzen. Und wir sagen: Unternehmenskritische Daten gehören spätestens jetzt in eine professionelle IT-Infrastruktur.

NETKOMPAKT: Dennoch scheuen nach wie vor viele mittelständische Unternehmen das Data Outsourcing, wie Umfragen zeigen. Welche Gründe spielen aus Ihrer Erfahrung eine Rolle?

Schomacker: Die Kosten sind nicht das alleinige Kriterium. Viele wollen sicher sein, dass ihre Daten im Inland bleiben und die hiesigen Gesetze Anwendung finden.

NETKOMPAKT: Was in der „kölschen Cloud“ von NetCologne aber doch der Fall ist…

Schomacker: So ist es. Ein weiterer Aspekt von Sicherheit sollte unserer Meinung nach nicht unterschätzt werden. Vermeintlich günstige Hardware-Angebote in Werbeprospekten oder kostenlose Software aus dem Internet täuschen leicht darüber hinweg, worauf es beim professionellen IT-Betrieb wirklich ankommt. Immerhin sprechen wir in den meisten Fällen über Daten, die ein Unternehmen ausmachen. Wie teuer ist der tagelange Ausfall eines kritischen IT-Systems? Das kann existenzgefährdend sein. Wer die tatsächlichen Kosten für den Bau oder die Nachrüstung eines Serverraums auf dem aktuellen Stand der Technik ausrechnet und auch die Personalkosten für die erforderlichen Spezialisten berücksichtigt, kann selbst entscheiden, ob der Betrieb im eigenen Haus auf Dauer wirklich günstig ist. Wir haben uns jedenfalls für NetCologne entschieden…

NETKOMPAKT: Welche Rechenzentrumleistungen beziehen Sie konkret?

Borchmann: Wir haben je ein Rack in zwei verschiedenen Brandabschnitten angemietet – was aktuell noch weiter ausgebaut wird – und nutzen auch den Backup-Service.

NETKOMPAKT: Sehen Sie neben der hohen Qualität des Rechenzentrums auch Vorteile durch die räumliche Nähe?

Borchmann: Da wir als IT-Fachleute die Server selbst installieren und betreiben, sind uns kurze Wege wichtig. Auch wenn wir bundesweit, bisweilen sogar international tätig sind, ist uns der persönliche Kontakt zu unseren Kunden sehr wichtig – wie beispielweise zu unserem neuen Partner Fortuna Köln. Das fällt in der direkten Umgebung natürlich leichter.