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Großer Einsatz bei
„Fritz-Walter-Wetter“

CTC 4

Die „Schafskälte“ – eine berüchtigte Schlechtwetterlage im Juni – kam zuverlässig: Am 11. Juni, dem Tag des Come-Together-Cups, hätte man normalerweise keinen Hund vor die Tür gejagt. Doch Teilnehmer und Fans des Benefizturniers waren ebenso zuverlässig: Kein Team zog seine Meldung zurück, und über den Tag verteilt wurden gut 7.000 Fans gezählt. Auch die Teilnehmer des Promi-Spiels ließen die Veranstalter nicht im Regen stehen: Fast alle kamen.

Alle 50 Teams traten auf den Jahnwiesen an
In diesem Jahr fand der Come-Together-Cup (CTC) bereits zum 15. Mal statt, und schon zum 10. Male war NetCologne als Sponsor dabei. 30 Männer- und 20 Frauenteams traten an – damit hatte man angesichts der Witterung nicht unbedingt gerechnet. „Wir sind ganz perplex vor Freude und Respekt vor unseren solidarischen Fans“, staunten die Veranstalter. „Vielen Dank allen, die auf die Jahnwiesen gekommen sind, statt zuhause auf dem gemütlichen Sofa zu liegen.“

Topfitte Polizistinnen siegten im Elfmeterschießen
Im Turnier setzten sich bei den Frauen das Team der Kölner Polizei durch, und das bereits zum vierten Mal. Die topfitten Polizeibeamtinnen behielten im Elfmeterschießen die Oberhand über ihre Gegnerinnen vom Team „Die Dichten Fichten“. Bei den Männern ging der CTC-Pokal an „Sports Total“, die Mannschaft einer Sportmarketingagentur. Sie schlugen die Karnevalskicker von der Bürgergarde Blau-Gold klar mit 5:0.

CTC 3Mehr als ein sommerlicher Fun-Kick
Vielleicht lag es am herben „Fritz-Walter-Wetter“, dass es auch beim Prominenten- spiel deutlich ernsthafter als sonst zur Sache ging. In den Vorjahren hatten sich die Teams „Homogene Ballkultur“ und „Latente Talente“ meist einen lockeren, sommerlichen Fun-Kick geliefert. Da war es auch schon mal vorgekommen, dass sich ein dribbelmüder Spieler den Ball unter den Arm geklemmt hatte und so aufs gegnerische Tor zugestürmt war.

„Das war schon Fußball“
Solche Gags blieben diesmal weitgehend aus, die Promis zeigten Ehrgeiz und Körpereinsatz. Da landete auch schon mal einer der Länge nach im Matsch. „Das war schon Fußball“,  meinten hinterher die Ex-Tollitäten Hans Kölschbach, Harald Kloiber und Kurt Görgens, die den Karnevals-Block bei den „Latenten Talenten“ stellten. Auf eine Torflut mussten die Zuschauer daher verzichten, ein Unentschieden wurde es aber doch wieder: Die Führung der „Latenten Talente“ glich Sylvia Rathai (alias DJ Hildegard) von „Homogene Ballkultur“ kurz vor Schluss aus – und so pfiff Schiedsrichter Jürgen Roters die Partie schließlich beim Stand von 1:1 ab.