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Gourmet-Restaurants in Köln: Große
Auswahl für Genießer

Köln ist unter Gourmets längst kein Geheimtipp mehr. Im vergangenen Jahr festigten drei weitere Michelin-Sterne den Status als führende Feinschmecker-Stadt in NRW. Ob klassisch-elegant oder kreativ-innovativ, ob regional oder mediterran – Köln bietet eine große Auswahl hervorragender Restaurants, die kaum einen kulinarischen Wunsch offen lassen.

Seezungenfilet, gebraten auf Escabéche­-Sud, Königinnenpastetchen von Mee­res­früchten auf Weißwein-Thymian-Ingwer-Sauce oder geschmorte Aubergine mit geröstetem Miso-Pulver – mit exklusiven Menüs verwöhnt Kölns einziges Restaurant mit zwei Michelin-Sternen seine Gäste. Französische Gourmet-Küche hat im Le Moissonnier in der Krefelder Straße seit mehr als 25 Jahren Tradition. Die delikaten Köstlichkeiten entstehen unter der Leitung des international bekannten Chefkochs Eric Menchon.

Insgesamt hat Köln mit neun Sterne-Restaurants für Freunde der gehobenen Küche sehr viel zu bieten. 2015 nahm der bekannte Restaurantführer Guide Michelin die beiden in der Innenstadt gelegenen Restaurants „Himmel un Äd“ sowie das „maiBeck“ erstmals auf und zeichnete sie mit je einem Stern aus. Das unkonventionelle maiBeck überzeugt durch sein Konzept aus guten Zutaten gepaart mit schlüssigen Kreationen. Regionale Spitzenküche bietet das Himmel un Äd, das in der elften Etage des „Hotel im Wasserturm“ liegt.

KREATIVE NEWCOMER

Für eine faustdicke Überraschung sorgte Ende des vergangenen Jahres das „Ox und Klee“: Auch Küchenchef und Inhaber Daniel Gottschlich hatte nicht damit gerechnet, sein Restaurant in der Richard-Wagner-Straße mit einem Michelin-Stern dekorieren zu dürfen. Seine kreative deutsche Küche vereine Neuheiten mit traditionellen regionalen Gerichten auf edle Art und Weise. Und auch der renommierte Gourmetführer Gault Millau zeichnete das Restaurant mit fantastischen 16 Punkten aus. Dennoch lässt es sich hier weiterhin ganz leger im „casual dress“ speisen. Die Preise sollen sich nach dem Erfolg nicht verändern, betonte der Inhaber.

Zwar noch keinen Michelin-Stern, dafür einen hervorragenden Ruf genießt das 2014 eröffnete „485 Grad“. Lars Zöllner und Sebastian Georgi bieten in ihrer „Pizza-Bude“ neapolitanische Pizzen an. Die Essenz ihrer „Pizza 2.0“ sei der Teig, der für 72 Stunden ruht und dann bei 485 Grad in nur 60 Sekunden gebacken wird – bei Verzicht auf „listige Geschmacksverstärker und sonstige unerwünschte Begleiter“. Dieses innovative und zugleich traditionelle Konzept honorierte prompt der Gault Millau mit beachtlichen 13 Punkten und vergab ganz nebenbei noch den Titel „Weinkarte des Jahres“ an die Kölner Newcomer.

Foto: Shutterstock