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Gleichzeitiger Startschuss in Windeck
und Eitorf

In den Gemeinden Windeck und Eitorf, beide östlich von Bonn an der Sieg gelegen, fiel Ende Oktober gleichzeitig der Startschuss für moderne Breitbandkommunikation per Glasfaser. Möglich wurde dieser Quantensprung durch eine Kooperation von NetCologne mit dem Energieversorger RWE.

Mehr Standortqualität in beiden Gemeinden
Neben der räumlichen Nähe verbindet die Bürgerinnen und Bürger von Windeck und Eitorf auch ein wichtiger Standortfaktor: Sie können ab sofort ihre Daten mit Lichtgeschwindigkeit versenden und abrufen. Beim Marktstart betonte Landrat Sebastian Schuster, wie wichtig die Breitbandversorgung gerade im nordöstlichen Rhein-Sieg-Kreis ist, wo bislang nur geringe Bandbreiten technisch möglich waren. Durch den Ausbau gewinne man nun eine wesentliche Standortqualität hinzu.

Infrastrukturpartnerschaft brachte den Durchbruch
Dem Wunsch nach mehr Bandbreite standen bisher leere Gemeindekassen entgegen. In Eitorf konnte man den Grundstein für den Ausbau mit Fördermitteln legen. „Die Haushalte in Eitorf galten als extrem unterversorgt. Ihnen konnten wir ihnen auf diese Weise zu schnellem Internet verhelfen“, erklärt Bürgermeister Dr. Rüdiger Storch. „Doch für die restlichen 65 Prozent der Haushalte in der Gemeinde musste eine andere Lösung her.“ Die Suche nach einem Anbieter, der bereit war, den Ausbau der restlichen Haushalte auf eigene Faust zu stemmen, blieb lange erfolglos – erst eine Infrastrukturpartnerschaft brachte den Durchbruch. Storch: „NetCologne wollte das Wagnis eingehen und schuf mit RWE ein Modell, das den Ausbau wirtschaftlich machte.“

Breitbandausbau in zwei Etappen
Auch in Windeck suchte Andrea Thiel von der örtlichen Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft lange nach Partnern für eine großflächige Erschließung. Letztlich mit Erfolg: NetCologne und RWE banden im ersten Schritt rund 7.000 Haushalte und 650 Gewerbebetriebe mit Glasfaserleitungen an, ein Jahr später folgte der Ausbau in weiteren Ortsteilen. Inzwischen können knapp 80 Prozent der Windecker über das NetCologne-Netz surfen.

NetCologne und RWE gemeinsam in Windeck und Eitorf (2)

Zwei Partner, die sich ideal ergänzen
Der Ausbau von Glasfasernetzen im ländlichen Raum ist teuer, da sie meist über große Strecken im Tiefbauverfahren verlegt werden müssen. Die RWE hat dabei den Vorteil, dass sie oft vorhandene Leerrohre nutzen kann. NetCologne hingegen bringt langjährige Erfahrung mit aktiven Technikkomponenten ein und greift auf ein großes Breitbandnetz zurück. Schon heute versorgt das Unternehmen im Rheinland über 500.000 Kunden mit schnellen Verbindungen. „Die Projekte in Windeck und Eitorf sind so erfolgreich, weil hier beide Partner ihre jeweiligen Stärken optimal einfließen lassen können“, bestätigt Hermann Roth von RWE.

Perspektivisch sind bis zu 100 Mbit/s möglich
„Über das neue Glasfasernetz können die Bürgerinnen und Bürger in Windeck und Eitorf jetzt mit bis zu 50 Mbit/s durchs World Wide Web surfen“, erklärt Marko Iaconisi von NetCologne. „Datenstau war gestern – jetzt fließen die Informationen mit Lichtgeschwindigkeit durchs Netz.“ Perspektivisch sind dank einer neuen Technologie an den Schaltkästen sogar Geschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s möglich. Diesen nächsten Schritt plant NetCologne ab kommendem Sommer.

NetCologne-Mitarbeiter erteilen Infos
Zum Marktstart bietet NetCologne den Telefon- und Internetanschluss im Doppelpack zum Vorteilspreis von 29,90 Euro in den ersten zwölf Monaten an. Infos für Privatkunden geben NetCologne-Mitarbeiter werktags von 9 bis 19 Uhr unter der Rufnummer 0221 2222-5984. Geschäftskunden können sich unter 0800 2222-550 beraten lassen oder ihre Fragen an business@netcologne.de schicken.

Bereits vorab registriert?

Wer sich bereits über die Microsites www.netcologne.de/eitorf oder www.netcologne.de/windeck
registriert hat, erhält in Kürze eine Auftragsbestätigung. Wie schnell dann ein Wechsel auf das neue Netz stattfinden kann, hängt dabei unter anderem von den bestehenden Restvertragslaufzeiten beim bisherigen Anbieter ab.