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Gemeinsam gegen Cybermobbing

Die Kölner Aktion „WebRespekt“ will auf Gefahren für Jugendliche im Internet aufmerksam machen. Ihr Schwerpunkt liegt auf einer in der Anonymität des virtuellen Raums lauernden neuen und oft unterschätzten Form von Gewalt – dem Cybermobbing.

Im Web schikaniert
Von Cybermobbing spricht man, wenn jemand im Web (zum Beispiel in sozialen Netzwerken) oder per Handy (beispielsweise durch SMS) beleidigt, schikaniert, erpresst oder bloßgestellt wird. Wenn absichtlich Unwahrheiten, kompromittierende Fotos oder Filme über ihn verbreitet werden. Cybermobbing findet oft anonym statt, die Opfer wissen gar nicht, von wem die Angriffe stammen.

Jeder vierte Kölner Schüler schon mal gemobbt
Viele schämen sich, erzählen nicht einmal ihren Eltern davon und wehren sich nicht. Die Folgen: Ausgrenzung, Angstattacken, Schulwechsel. In Einzelfällen ist es bereits zu Selbstmorden gekommen. Jeder vierte Kölner Schüler wurde schon einmal Opfer eines Internet-Mobbing-Angriffs. Und es kann jeden treffen.

Aufklären über Gefahren aus dem Web
Die Aktion „WebRespekt“ will diese Problematik stärker in das Bewusstsein von Schülern, Eltern und Lehrern rücken. Initiiert hat das Bündnis Dr. Klaus Zimmermann vom Kölner Katholikenausschuss. Zu den Mistreitern zählen neben der Stadt Köln, der Landesanstalt für Medien und der Landesstelle Kinder und Jugendschutz auch NetCologne, der 1. FC Köln und die Polizei.

Hier finden Sie Tipps
Nützliche Informationen zum Thema und Tipps für Präventionsmaßnahmen finden Sie auf der Seite des Bündnisses unter www.webrespekt.de.