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FÜNF FRAGEN AN DEN NEUEN
GESCHÄFTSFÜHRER

BESONDERS NAH AM KUNDEN

Am 1. Juli 2016 trat Timo von Lepel in die Geschäftsführung der NetCologne ein. In seinem Amt folgt er auf Jost Hermanns, der sich in den Ruhestand verabschiedet hat. Gemeinsam mit Mario Wilhelm bildet Timo von Lepel die neue Geschäftsführung. Fünf Fragen an den neuen Mann an der Unternehmensspitze:

Das Geschäft mit Firmenkunden ist Ihnen gut vertraut. Was ist für einen Telekommunikationsdienstleister hier entscheidend?

Von Lepel: Besonders wichtig sind Qualität in jeglicher Hinsicht und ein ausgezeichneter Service. Bei vielen Firmen ist die digitale Kommunikation mit Kunden und firmenintern ein ganz entscheidender Lebensnerv. Und der muss reibungslos funktionieren. Zudem haben unsere Kunden sehr unterschiedliche Anforderungen und deshalb sind hier vor allem Flexibilität und individuelle Lösungen gefragt.

Welche Besonderheiten zeichnen aus Ihrer Sicht NetCologne aus?

Von Lepel: Als regionales, mittelständisches Unternehmen sind wir besonders nah an unseren Kunden und verstehen ihre Bedürfnisse. Die Kunden erhalten bei uns alles aus einer Hand und haben einen festen Ansprechpartner, der sich um sie kümmert. Alles, was Kunden an digitaler Infrastruktur für ihren Erfolg brauchen, bieten wir ihnen in erstklassiger Qualität. Basis hierfür ist unser zukunftssicheres Glasfasernetz, das zu einem der modernsten in ganz Europa zählt. Ergänzt wird unsere Infrastruktur durch hochmoderne Rechenzentren für unsere Kunden. Im öffentlichen Raum sind wir mit zahlreichen kostenfreien WLAN-Angeboten in Köln vertreten, allein im RheinEnergieSTADION mit 200 Access-Points für die Fans des 1. FC Köln.

Stichwort Gigabitgesellschaft: Welche Bandbreiten sind bis 2020 realistisch und erstrebenswert?

Von Lepel: Das hängt tatsächlich stark von den Bedürfnissen des jeweiligen Unternehmens ab. Wir bieten in unserem Portfolio bereits heute Spitzenbandbreiten im Bereich von zehn Gigabit an und merken hier zunehmend einen Anstieg in der Nachfrage. In den kommenden Jahren wird sich dieser Trend definitiv fortsetzen.

Internet der Dinge, digitale Revolution, Big Data – sind Köln und das Rheinland fit für diese Zukunft?

Von Lepel: Wenn es jemand ist, dann wir. Es gibt kaum eine andere Stadt in Deutschland, die so breitbandig vernetzt ist wie Köln. Und auch die gesamte Region hat dank der Investitionen in den letzten Jahren bei der Netzqualität stark aufgeholt. Damit hat das Rheinland an Attraktivität für Firmenkunden deutlich gewonnen. Und unser Netzausbau geht konsequent weiter.

Letzte Frage: Bis wann sollte man als mittelständisches Unternehmen vollständig auf IP umstellen?

Von Lepel: Wir empfehlen Unternehmen, sich mit diesem Thema so früh wie möglich auseinanderzusetzen. Voice over IP (VoIP) hat sich als weltweiter Standard bereits etabliert und es ist absehbar, dass ISDN Stück für Stück vom Markt verschwinden wird. Um den Wechsel reibungslos zu gestalten, bieten wir bei NetCologne verschiedene Lösungsszenarien vom sanften Umstieg bis hin zu kompletten IP-Lösungen an – je nach Wunsch des Kunden. In jedem Fall ist es wichtig, diesen Trend zu erkennen und sich dahingehend beraten zu lassen.

NETINFO

Vor seinem Start bei NetCologne verantwortete Timo von Lepel als Direktor B2B bei Telefónica Germany das Geschäft mit Firmenkunden. Zuvor war er als Senior Director Germany bei BlackBerry tätig sowie Chief Sales and Marketing Officer bei Media Broadcast. Seine Karriere startete er bei der Deutschen Telekom als Unternehmensanwalt. Der neue NetCologne Geschäftsführer ist 45 Jahre alt und lebt mit seiner Frau und seinen vier Kindern im Rheinland.