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Erfolg im Kampf gegen Bots

Im vergangenen Herbst nahm das bundesweite Anti-Botnet-Beratungszentrum seinen Dienst auf – mit Beteiligung und Unterstützung von eco, dem Verband der deutschen Internetwirtschaft, mehrerer staatlicher Stellen sowie vieler Internet-Anschlussprovider, darunter auch NetCologne. Eine erste Zwischenbilanz fällt positiv aus: Auf der Internetseite des Zentrums ist viel los.

Was tun bei einer „Infektion“?
Ziel des Zentrums war (und ist), etwas gegen die hohe Zahl von Computern zu tun, die in Deutschland durch sogenannte Bot-Viren infiziert sind. Denn auf diesem Gebiet muss etwas geschehen: Immer noch wissen viele User nicht, wie sie sich gegen Bots schützen können – und erst recht nicht, was sie tun sollen, wenn eine Infektion bereits stattgefunden hat.

Von außen ferngesteuert – ohne Wissen des Besitzers
Bots werden durch E-Mails oder Downloads aus dem Internet übertragen. Infizierte Rechner lassen sich, in der Regel ohne Wissen ihrer Besitzer, von außen fernsteuern. Als Teil riesiger Botnetze werden sie dazu missbraucht, große Mengen von Viren und Spam-Mails zu versenden. Manchmal werden auch die Kommunikationsnetze von Unternehmen oder Behörden sabotiert.

Software säubert Rechner von Bots
Das Anti-Botnet-Beratungszentrum informiert über diese Gefahr und liefert handfeste Hilfe: Bis Anfang Dezember, in nur drei knapp Monaten, riefen über 660.000 User die Seite www.botfrei.de auf, um sich über Schutz- und Gegenmaßnahmen zu informieren. Und noch besser: Jeder zweite Besucher lud sich gleich den „DE-Cleaner“ herunter, eine Software, die Rechner von Bots säubert.