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Elektronik unterm Weihnachtsbaum

Onl---Einkauf

Geräte aus der Unterhaltungs- und der Kommunikationselektronik sind inzwischen bereits „moderne Klassiker“ unter dem Tannenbaum – daran ändert auch die Wirtschaftskrise nichts. Gute Nachricht für die Weihnachtseinkäufer: Die Preise für viele Elektronik-Produkte sind 2009 deutlich gefallen.

40 Prozent verschenken Elektronik
29 Millionen Bundesbürger, das sind rund 40 Prozent der Bevölkerung, wollen zu Weihnachten anderen oder sich selbst Elektronikprodukte schenken. Noch bemerkenswerter ist die Quote, wenn man nur die Gruppe der Käufer unter 30 betrachtet: Von ihnen wollen sogar 70 Prozent Hightech-Geschenke unter den Weihmachtsbaum legen. Das ergab eine repräsentative Betrachtung der Meinungsforscher von Forsa im Auftrag des Branchenverbandes BITKOM.

Smartphones sind der Renner
Besonders gefragt: Spiele-Software für Konsolen, Computer oder Handhelds steht bei zwölf Prozent der über 14-Jährigen auf dem Wunschzettel. Ähnlich sieht es bei den Handys aus: Ebenfalls zwölf Prozent – doppelt so viele wie im vergangenen Jahr – wollen zum Fest ein neues Mobiltelefon erwerben. Von ihnen werden viele, das ist absehbar, zu einem der modernen Smartphones greifen. Mit fast 1,7 Millionen Geräten lag deren Absatz schon in den ersten neun Monaten dieses Jahres um 150 Prozent über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres – daran wird sich auch im Weihnachtsgeschäft kaum etwas ändern.

Preise sind deutlich gefallen
Weitere beliebte „Xmas-Elektronik“ sind Computer und Flachbild-Fernseher: Einen Rechner wollen elf Prozent verschenken, mit einem Flatscreen liebäugeln zehn Prozent der Bundesbürger, darunter besonders viele ältere Menschen. Da passt es perfekt, dass die Preise im Vergleich zum Vorjahr teilweise kräftig gefallen sind: Flachbild-Fernseher und Notebook-Rechner kosten heute im Schnitt 17 Prozent weniger, bei Digitalkameras sind es 13 Prozent, und die Preise für DVD-Player mit Blu-Ray-Technik sind inzwischen sogar um fast 30 Prozent gefallen.