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Einer für alles – der USB-Anschluss

Seine Vielseitigkeit und Allgegenwärtigkeit trägt der USB-Anschluss bereits im Namen, denn USB bedeutet Universal Serial Bus, also serielle Universal-Schnittstelle. Heute gibt es weltweit über sechs Milliarden Geräte, die dieses Verbindungssystem nutzen. Computer verfügen genauso selbstverständlich über Anschlussbuchsen wie die meiste Unterhaltungselektronik. Datenaustausch findet in der Regel per USB-Stick statt. Die Schnittstelle ist zudem ein Allround-Talent, denn sie versorgt angeschlossene Geräte auch mit Strom, was ein Netzteil oft überflüssig macht. Überdies lassen sich beispielsweise Mobiltelefone damit laden. Weiterer Vorteil: Geräte können bei laufendem Betrieb ein- und ausgesteckt werden. Angefangen hat alles mit der Einführung des USB-Anschlusses im Jahr 1996. Von einem Team um den Informatiker Ajay Bhatt und unter Beteiligung vieler großer Konzerne entwickelt, sollte die neue Schnittstelle Schluss machen mit dem Stecker-Chaos am PC. Als Gegenmodell zur Vielzahl teils klobiger Stecker wollte Bhatt – der 2013 den Europäischen Erfinderpreis für seine Arbeit erhielt – einen gemeinsamen Standard für Maus, Drucker und Co. schaffen. Auch wenn es mittlerweile schon USB 3.0 gibt, ist der im Jahr 2000 eingeführte, abwärtskompatible USB 2.0-Anschluss immer noch weltweit am meisten verbreitet.