Drucken

Einblick in die Kunstszene des
Rheinlands

Kunst

Einen Überblick über die lebendige Kunstszene des Rheinlands bietet ein neues Internet-Portal. Dabei geht  es nicht so sehr um die traditionellen Kultur-„Dickschiffe“ der Region, etwa die großen Museen. Die findet man bei www.rheinschiene-aktuell.de zwar auch – doch der Schwerpunkt liegt auf der freien Kunstszene, auf Initiativen und nichtkommerziellen Ausstellungsprojekten.

Liste mit 500 Kunstorten
Die Liste der „Kunstorte“ auf rheinschiene@ktuell (so die offizielle Schreibweise des Namens) umfasst inzwischen schon gut 500 Einträge, darunter zum Beispiel Galerien, Sammlungen oder Ateliers, und viele davon sind echte Geheimtipps. Die Spanne reicht beispielsweise in Köln von der Alten Feuerwache in der Neustadt Nord über den Kulturbunker Mülheim und die Kölner Graphikwerkstatt bis zum Zündorfer Wehrturm (das Bild zeigt Claudia Schmackes Installation „Grünfläche“, Vorgebirgspark Skulptur; Foto: Tom Koesel). Leider sind noch nicht zu allen Orten Informationen eingestellt, manchmal beschränken sich die Angaben nur auf eine Adresse und eine Telefonnummer. Dennoch lohnt es sich, mal einen Blick hineinzuwerfen. Denn hier finden selbst fleißige und erfahrene Kölner „Kulturgänger“ noch Orte, die sie vorher nicht kannten.

In offiziellen Kulturführern meist nicht verzeichnet
Davon abgesehen beschränkt sich die Seite keineswegs auf Köln: Aufgelistet werden Kunstorte von Duisburg, Krefeld und (doch, tatsächlich) Düsseldorf im Norden bis hinunter nach Bonn, Siegburg und Euskirchen im Süden. Die meisten sind – gerade von Köln aus – schnell und problemlos zu erreichen. Doch in offiziellen Kulturführern sind sie meist nicht verzeichnet. Darum erfährt man nicht von ihnen – und genau das wollen die Macher mit der ihrer neuen Seite ändern. Als  Service für Künstler werden hier auch die Förderangebote und Stipendien der Städte und Gemeinden aufgeführt. Unterstützt wird das Projekt von der Kulturstiftung der Stadtsparkasse Düsseldorf und auch von NetCologne.