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Editorial – Zusammenspiel von
Nachhaltigkeit und Digitalisierung

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Corona-Krise hat uns allen deutlich vor Augen geführt, wie essenziell belastbare digitale Infrastrukturen für das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben sind und in welchen Bereichen sich in unserem Land diesbezüglich große digitale Gräben auftun. Andererseits, so Dr. Anton Hofreiter, setzt die Krise auch Potenzial für Veränderungen frei. Der Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen bezeichnet im Gespräch die digitale und die Energie-Infrastruktur als unser Rückgrat für eine sozial-ökologische Transformation. Ein Wandel, der unter Einbeziehung digitaler und datengetriebener Innovationen und intelligenter Werkzeuge effizient und gezielt gestaltet werden könne.

Ob für die punktgenaue Verteilung erneuerbarer Energien oder beim digital gesteuerten Einsatz von Pflanzenschutzmitteln auf Feldern, uns gelingt nachhaltiges Handeln nur, wenn wir den flächendeckenden Glasfaserausbau in Deutschland beschleunigen. Welche Rahmenbedingungen dafür erforderlich sind und warum Chancengleichheit bei der Ausweitung der Netzinfrastruktur eine entscheidende Rolle spielt, erklärt Ingbert Liebing, Hauptgeschäftsführer des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU).

NetCologne hat die ersten Schritte zur Energiewende auch intern gemacht. Seit diesem Jahr setzen wir zu 100 Prozent zertifizierten Ökostrom in unserer Zentrale und den drei eigenen Rechenzentren ein. Nachhaltig zu handeln überlassen wir nicht allein der Gesellschaft, sondern gehen hier selber voran. Unsere Nachhaltigkeitsarbeitsgruppe hat sich hohe Ziele gesteckt, bei denen sie von unseren Mitarbeitern aktiv unterstützt wird.

Nachhaltigkeit und Digitalisierung schließen sich nicht aus, sondern bieten, wie der Politiker und Diplom-Biologe Dr. Anton Hofreiter konstatiert, besonders im Zusammenspiel große Chancen für positive Veränderungen.

Timo von Lepel

Geschäftsführer

NetCologne GmbH