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E-Commerce immer wichtiger

In nur vier Jahren, so prognostiziert die Kompetenzgruppe E-Commerce von eco, dem Verband der deutschen Internetwirtschaft, wird über die Hälfte des bundesdeutschen Bruttoinlandsproduktes in irgendeiner Form mit E-Commerce zu tun haben. Schon heute liegt dieser Anteil bei über einem Drittel.

Weit gefasste Definition von E-Commerce
Als „E-Commerce“ wertete eco in dieser Aufstellung alle Internet-Aktivitäten, bei denen es um verbindliche Geschäftsprozesse wie Bestellen, Bezahlen oder Reklamieren geht, außerdem Online-Handel, Cloud Computing und elektronische Verwaltungsprozesse. Ob dabei stationäre PCs, Tablet-Rechner oder Smartphones zum Einsatz kommen, spielte hingegen keine Rolle.

Internetzugang gehört zu den Lebensgrundlagen
„So gerechnet lag der E-Commerce-Anteil schon im letzten Jahr bei gut einem Drittel“, erklärte Professor Dr. Georg Rainer Hofmann, Sprecher der Kompetenzgruppe und Direktor am Information Management Institut an der Hochschule Aschaffenburg. Indirekt bestätigt werde diese Einschätzung im Übrigen auch durch ein Urteil des Bundesgerichtshofs aus dem Januar: Darin wurde festgestellt, dass der Internetzugang in Deutschland mittlerweile zu den Lebensgrundlagen zählt.

Soziale Netzwerke spielen keine große Rolle
Portable Endgeräte, also Smartphones und Tablets, werden nach den Ergebnissen einer Expertenumfrage, die der eco-Verband durchführen ließ, eine große Rolle beim weiteren Anstieg des E-Commerce spielen. Da sind sich 83 Prozent der befragten Fachleute ganz sicher. Eher geringe Bedeutung messen sie hingegen den sozialen Netzwerken bei: Nur 16 Prozent glaubten, dass E-Commerce künftig durch Social Networks geprägt sein werde.