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Drei Regeln mindern das Risiko

Der aktuelle Report „Deutschland Digital“ des Bundeswirtschaftsministeriums bestätigt: Mittlerweile kauft über die Hälfte der Deutschen auch im Internet ein. Doch während sich die meisten beim gewohnten „analogen Einkauf“ im Klaren darüber sind, dass sie reingelegt werden können (und sich vorsehen), herrscht über die Gefahren beim Online-Einkauf vielfach Ahnungslosigkeit.

Hauptproblem Datensicherheit
Kein Wunder: Denn mangelnde Datensicherheit, was de facto eine der größten Gefahren im Netz ist, macht vielen Usern offenbar wenig Angst. Dabei lässt sich, so sagt der TÜV Rheinland, die Gefahr beim Online-Shopping schon deutlich reduzieren, wenn man drei einfache Regeln beherzigt.

Geben Sie die Adresse per Hand ein
Klicken Sie nicht auf einen Link, wenn Sie eine Seite aufrufen wollen, sondern geben Sie die Adresse per Hand ein. Das ist zwar etwas mühselig, aber so kann man nicht so leicht durch einen falschen Link auf eine Fake-Seite gelockt werden.

Achten Sie auf den abgesicherten Modus
Sobald die Eingabe sensibler Daten verlangt wird, sollte eine seriöse Seite automatisch auf das abgesicherte Übertragungsprotokoll umschalten. Man erkennt dies am Kürzel „https“ vor der Webadresse – wobei der entscheidende Buchstabe das s am Schluss ist!

Lesen Sie auch das Kleingedruckte
Ein wichtiges Kriterium für die Seriosität einer Seite ist der Umgang mit Kundendaten. Ihre Weitergabe ist an die Einwilligung des Kunden gebunden – doch die wird manchmal in einer AGB-Klausel versteckt. Es geht kein Weg daran vorbei: Man sollte sich, ehe man über eine Internetseite einkauft, die Mühe machen, das „Kleingedruckte“ zu lesen und gezielt nach dem Aspekt Umgang mit Kundendaten suchen.