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Doppelt gescannt schützt besser

Antiviren-Software, um sich gegen Schädlinge aus dem Web zu schützen, gehört inzwischen auf vielen PCs zur Standardausrüstung. Das ist gut. Doch leider, so das Fachmagazin „PC-Welt“, reicht das nicht mehr aus. Manche Viren setzen Antiviren-Programme außer Kraft, ohne dass man es merkt. Die Experten raten daher, den Schutz zu ergänzen – durch einen zweiten Virenscanner.

„Konkurrenz“ der Virenscanner
Ein zweiter Virenscanner? Dieser Rat dürfte viele Computernutzer erstaunen, galten doch bislang „konkurrierende“ Virenschutz-Programme auf einem PC als todsichere Methode, einen Rechner lahmzulegen. Grund: Jeder Virenscanner verfügt über ein Verzeichnis mit den Signaturen der Viren, die er bekämpft. Entdeckt nun der eine Scanner das Verzeichnis des jeweils anderen auf der Festplatte, interpretiert er es unter Umständen nicht als Info-Datei, sondern als „Viren-Nest“ – und greift an.

Zweiter Virencheck über das Web
Dieses Problem lässt sich jedoch umgehen, wenn man den zweiten Virencheck nicht von einem fest installierten, sondern einem Online-Scanner machen lässt. Solche Programme findet man mit jeder Suchmaschine (geben Sie einfach die Stichworte „Virenscanner“ und „Online“ ein).

Unterschiedliche „Scan-Engines“ verwenden
Ein zusätzlicher Tipp: Machen Sie den Zweit-Scan mit einem Programm, das eine andere „Scan-Engine“ verwendet als Ihre installierte Virenschutz-Software. Manchmal findet der zweite Scanner Schädlinge, die der erste übersehen hat. PC-Welt hat eine Liste erstellt, welche Antivirensoftware mit welcher Engine arbeitet – und welcher Online-Scanner am besten dazu passt. Sie finden sie hier. Dort stehen auch weitere Tipps zu diesem Thema.