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Digitalisierungs-Offensive: NetCologne
investiert 100 Millionen Euro in
Glasfasernetz

NetCologne startet eine umfassende Digitalisierungs-Offensive für Köln. Im Zuge des Projekts DigitalNetCologne investiert der Telekommunikationsanbieter in den kommenden fünf Jahren
100 Millionen Euro in die digitale Infrastruktur der Stadt. Damit festigt Köln seinen Rang als digitale Hauptstadt Deutschlands.

Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz umrissen Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker und NetCologne Geschäftsführer Timo von Lepel konkrete Inhalte des Infrastrukturprojekts. Das ehrgeizige Programm beinhaltet den Gigabit-Ausbau von zehn Gewerbegebieten, die Glasfaser-Anbindung aller Kölner Schulen, die Versorgung von zusätzlichen 100.000 Haushalten mit Glasfaser sowie den Ausbau des öffentlichen WLAN-Netzes HOTSPOT.KOELN.

WIRTSCHAFTSFAKTOR GIGABIT
„Mit unserer Ausbau-Offensive investieren wir 100 Millionen Euro in die digitale Infrastruktur und befördern Köln ins Gigabit-Zeitalter“, erklärte NetCologne Geschäftsführer Timo von Lepel. Oberbürgermeisterin Henriette Reker hob die Bedeutung des Projekts für Köln hervor: „Als stärkster Wirtschafts- und Technologiestandort in Nordrhein-Westfalen hat sich Köln zu einem Hotspot für die Digitalisierung und digitale Transformation in der Bundesrepublik entwickelt. Die Qualität der digitalen Infrastruktur steigert die Lebensqualität für die Menschen in unserer Stadt und ist ein erheblicher Standortfaktor für die Wirtschaft. Mit dem neuen Maßnahmenplan sichern wir uns jetzt die Spitzenposition in Richtung digitale Zukunft.“ Auch die nordrhein- westfälische Landesregierung begrüßt die Ankündigungen von NetCologne. „Köln leistet einen wichtigen Beitrag zum Ausbau des Gigabitnetzes“, sagte Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr.  Andreas Pinkwart. „Diese mutige unternehmerische Entscheidung hat Signalwirkung für ganz Nordrhein-Westfalen und ich hoffe, dass dieses gute Beispiel viele Nachahmer findet.“

AUSBAU GEWERBEGEBIETE
NetCologne wird bis Ende 2018 insgesamt zehn Gewerbegebiete erschließen. Dazu gehören im Norden Merkenich, Longerich, Ossendorf und Niehl, im Westen Marsdorf und der Maarweg, im Süden Hahnwald sowie rechtsrheinisch Eil/Heumar, Mülheim und Dellbrück. Damit stehen den Unternehmen dort Bandbreiten bis zu 10 Gbit/s zur Verfügung.

SCHULEN ANS NETZ
Neben den Gewerbegebieten investiert NetCologne auch in die Schulen. Rund 200 Schulgebäude sind bereits heute an das Glasfasernetz des Unternehmens angeschlossen. Im Laufe des kommenden Jahres werden weitere 100 Schulen angebunden und somit alle Kölner Schulen über Glasfaser verfügen. „Die Kreidezeit in den Klassenzimmern ist vorbei“, freute sich Oberbürgermeisterin Henriette Reker.

100.000 PRIVATHAUSHALTE
NetCologne wird darüber hinaus weitere 100.000 Privathaushalte an das eigene Glasfasernetz anschließen. Das Netz wird mit der neuesten G.Fast-Technologie ausgestattet, sodass in Summe 50.000 Haushalte in Köln von Gigabit-Bandbreiten profitieren werden. Außerdem planen Stadt und NetCologne, das öffentliche WLAN von 850 auf 1.200 Hotspots zu erweitern.

Im Zuge des Projekts wird NetCologne in den kommenden fünf Jahren insgesamt rund 400 Kilometer Glasfaserleitungen in Köln verlegen.