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Die Lange Nacht der Kölner Museen

Am ersten November-Wochenende steigt zum mittlerweile zwölften Mal die „Lange Nacht der Kölner Museen“. NetCologne ist wieder Hauptsponsor dieser beliebten und erfolgreichen Veranstaltung, die, wie eine Untersuchung belegt, vor allem bei den Kölschen selbst hohe Wertschätzung genießt.

Bis morgens um drei ins Museum
„Nachts im Museum“ hieß eine Hollywood-Komödie, die vor einigen Jahren in die Kinos kam. Darin erwachten die Exponate eines Museum jede Nacht zum Leben. Damit ist in der „Langen Nacht der Kölner Museen“ zwar nicht zu rechnen – aber lebhaft wird es in der Nacht vom 5. auf den 6. November auch in ihnen zugehen. Denn allein im vergangenen Jahr zog die Kölner Museumsnacht rund 20.000 Besucher an, die bis 3 Uhr morgens Museen, Sammlungen und sonstige Kulturstätten bevölkerten.

Vom „Kulturdampfer“ bis zum Geheimtipp
Die Qual der Wahl haben die Teilnehmer auch in diesem Jahr: Neben den großen Kölner „Kulturdampfern“ wie Museum Ludwig, Wallraf-Richartz-Museum oder Römisch-Germanisches Museum sind auch viele kleinere Häuser dabei, dazu private (und normalerweise nicht offen zugängliche) Kunstsammlungen in Firmenzentralen – und, wie jedes Jahr, neue Kultur-Geheimtipps. Weitere Infos finden Sie hier.

Von den Einheimischen voll angenommen
NetCologne ist seit Jahren Hauptsponsor der Museumsnacht. „Die Kölner wissen sehr gut, dass die lebendige und vielgestaltige Kultur- und Museumsszene einen großen Teil der Anziehungskraft ihrer Stadt ausmacht“, erklärt Geschäftsführer Dr. Hans Konle. „Mit unserem Engagement wollen wir zeigen, dass wir uns der Stadt und ihren Menschen verbunden fühlen.“ Dass dieser Ansatz ins Schwarze trifft, belegt eine Umfrage aus dem vergangenen Jahr: Ihr zufolge wird die Museumsnacht gerade von den Einheimischen gut angenommen. 2010 kamen 60 Prozent der Besucher aus Köln, weitere 26 Prozent aus dem Umland. Und nur ein Drittel waren regelmäßige Museumsgänger: Die Übrigen setzen sich aus Gelegenheits- und echten Erstbesuchern zusammen – also Personengruppen, die von den Museen zuvor kaum erreicht worden waren.