Drucken

Die E-Mail wird zum Standard

email-web.jpg

Die E-Mail ist aus unserem beruflichen Alltag nicht mehr wegzudenken – im Gegenteil: Sie wird immer mehr zum Standard. Das bestätigt eine aktuelle Studie des Branchenverbandes BITKOM.

Dienstliche Mail-Adresse verbreitet
Jeder zweite Berufstätige bekommt heute mehr als fünf Mails pro Tag. Und 42 Prozent verfügen über mindestens eine, zwölf Prozent sogar über mehrere dienstliche Mail-Adressen. Diese Werte sind hoch, denn für die  Untersuchung wurden nicht etwa nur klassische Bürojobs, sondern sämtliche Tätigkeiten, also auch handwerkliche Berufe, berücksichtigt. Insgesamt wurden über 1.000 Personen im Alter von 14 oder mehr Jahren befragt.

Orientierungshilfen erwünscht
Durch den Siegeszug der E-Mails entstehen auch neue Anforderungen: So wünscht sich über die Hälfte der Arbeitnehmer von ihren Chefs Orientierungshilfen, welche Vorgänge per Mail und welche weiterhin per Telefon oder persönlich erledigt werden sollen. Die Einführung von Mail-freien Tagen ist dennoch für die meisten kein Thema: Nur 37 Prozent sind dafür, die übrigen 63 Prozent versprechen sich nichts davon.

Kopien nicht wahllos versenden
„Dennoch ist die E-Mail nicht immer der Königsweg“, betont BITKOM-Präsident Professor Dr. August-Wilhelm Scheer. „Sie hat ihre Stärken dort, wo sie wichtige  Nachrichten schneller und leichter zugänglich macht. Aber zu viele und belanglose Nachrichten lenken vom Wesentlichen ab.“ Sein Tipp: Mit den Funktionen „CC“ und „Allen antworten“ lieber zurückhaltend umgehen und Mail-Kopien nur an Personen schicken, die mit den Informationen tatsächlich etwas anfangen können.