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Bin ich zuhause? Oder zu Hause?

Duden-web

Spätestens seit der Rechtschreibreform sind viele Menschen unsicher, wenn es um die Schreibweise mancher Wörter geht. Jetzt gibt es Abhilfe im Web: Die Duden-Redaktion bietet dort eine Rechtschreibprüfung an. Sie ist kostenlos, unkompliziert und findet die meisten Fehler – aber leider nicht alle.

Unsicherheit bei vielen Wörtern
Kennen Sie das auch? Man schreibt einen wichtigen Brief, zum Beispiel eine Bewerbung, mit der man einen guten Eindruck hinterlassen will und in der man sich Fehler nicht leisten kann. Und dann kommt man plötzlich ins Schlingern: Verflixt, schreibt man „kennenlernen“ zusammen oder auseinander? Heißt es nun „Rad fahren“ oder „radfahren“? Bin ich „zuhause“ oder „zu Hause“?

Mit einem Klick zur Rechtschreibprüfung
Selbst Menschen, die viel schreiben, sind in solchen Fällen manchmal unschlüssig und greifen lieber zum Wörterbuch – vorausgesetzt, man hat gerade eins zur Hand. Doch wenn man am Computer schreibt und Zugang zum Internet hat, gibt es nun eine Alternative: die Online-Rechtschreibprüfung der Duden-Redaktion.

Einzelne Wörter oder ganze Texte prüfen lassen
Sie funktioniert ganz einfach im Browser und erfordert keine lästige Software-Installation: Auf der Startseite von www.duden.de finden Sie links unten einen Button „Rechtschreibprüfung“. Er öffnet ein Fenster mit zwei Feldern, in die Sie Text eingeben können. Im oberen, kleineren Feld können Sie die Schreibweise einzelner Wörter prüfen. In das untere, größere Feld können Sie sogar komplette Texte mit bis zu 1.600 Zeichen hineinkopieren und anschließend mit der „korrigieren“-Taste bearbeiten lassen. Eventuelle Fehler werden rot bzw. grün markiert.

Praktisch, aber leider nicht fehlerlos
Eine durchaus hilfreiche Sache – allerdings hat sie, wie sich bei einigen Tests zeigte, ihre Grenzen. Die meisten Vertipper oder Fehler wurden zuverlässig erkannt und angezeigt. Aber nicht alle: So schlüpfte beispielsweise ein falsch geschriebenes „mann“ anstelle von „man“ unerkannt durch die Prüfung, auch überflüssige oder fehlende Kommas wurden ignoriert. Man sollte sich also nicht blind auf die Ergebnisse des Tools verlassen. Außerdem: Gegen holprige, ungeschickte oder verrutschte Formulierungen ist immer noch kein Kraut gewachsen – auch nicht auf der Duden-Homepage.