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Besserer Empfang mit WLAN-Repeatern

Viele Internet-User gehen auch zu Hause „strippenlos“ ins Netz – über ein lokales Funknetz (WLAN). Doch in größeren oder verwinkelten Wohnungen kann einem der Surfspaß schnell vergehen. Denn je weiter man sich vom Router entfernt, desto stärker sinkt die Datenübertragungsrate. Dagegen helfen WLAN-Repeater.

Wände dämpfen Funksignale
Das Problem ist bekannt: Stehen den Funksignalen mehrere Wände oder Decken im Weg (zum Beispiel, wenn der Router in einem anderen Stockwerk steht), geht das schnell auf Kosten der Übertragungsrate. Und dann dämpfen Ziegel oder Beton nicht nur das Signal, sondern auch den Spaß am Websurfen.

Signal wird verstärkt und weitergeleitet
In solchen Fällen helfen WLAN-Repeater. Sie arbeiten ähnlich wie Pumpstationen in einer Pipeline, die dafür sorgen, dass die Fließgeschwindigkeit auch über größere Entfernungen nicht zu stark absinkt. Der Repeater empfängt das Funksignal vom Router, verstärkt es und strahlt es erneut aus. Damit erzeugt er praktisch ein zweites WLAN-Netz, wodurch sich der Signalempfang verbessert.

Hilfe bei der Suche nach dem besten Standort
Computer Bild hat kürzlich sechs dieser Geräte unter die Lupe genommen. Sie liegen in der Preisklasse zwischen 40 und 70 Euro, und ihre Installation ist inzwischen meist sehr einfach – an die Steckdose anschließen, einschalten, fertig. Sehr praktisch: Einige helfen sogar bei der Suche nach dem besten Standort mit, indem sie die Empfangsqualität des Signals anzeigen.

Vier Wände im Weg? – Kein Problem
Testsieger bei Computer Bild war der Fritz Repeater E310, der von allen Geräten im Test die größte Temposteigerung schaffte. Selbst wenn vier Wände überbrückt werden mussten, lieferte er noch eine Datenrate, mit der sich HD-Videos ohne Qualitätsverlust anschauen ließen. Ebenfalls gut beurteilten die Tester den Netgear WN 1000 RP: Er konnte beim Tempo zwar nicht mit dem Fritz-Modell mithalten, punktete dafür aber mit günstigem Preis und niedrigem Stromverbrauch.