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BAP und Freunde rocken auf dem Rhein

BAP

Wenn sich BAP-Kopf Wolfgang Niedecken am 15. August zum gemeinsamen Konzert mit Hubert von Goisern, Gerd Köster und Frank Hocker sowie BAP aufmacht, muss er von seiner Wohnung in der Südstadt nur ein paar Schritte gehen. Denn der österreichische Musiker von Goisern legt mit einem Schiff zwischen Rheinauhafen und Südbrücke an, von wo er mit seiner Band und seinen Musikerfreunden die Zuschauer beschallt.

Musiker Goisern als Botschafter
Auf der „Linz Europa Tour 2007-2009“ schippert von Goisern als Botschafter der österreichischen Stadt Linz – Europas Kulturhauptstadt 2009 – auf einem Schiffsverbund quer über die Wasserwege Europas. Nach einer Fahrt auf der Donau bis zum Schwarzen Meer im Jahre 2007 geht es 2008 in die andere Richtung der Nordsee entgegen. Auf seiner Schiffsreise legt von Goisern in verschiedenen Städten an, um zusammen mit Musikerkollegen Konzerte zu geben. Und neben Auftritten unter anderem in Nürnberg, Stuttgart, Koblenz, Amsterdam oder Brüssel wird die Domstadt mit einer Melange kölsch-alpiner Töne verzückt.

Erfahrungen im Zusammenspiel
Dabei wird der Auftritt der drei über ein übliches Konzert hinaus gehen: „Wir wollen mehr, als dass nur drei Acts hintereinander spielen“ – Niedecken geht davon aus, dass sich die Musiker zusammen etwas ausdenken werden, was dem Zusammentreffen der Kölner und des Österreichers an einem besonderen Ort gerecht wird. Denn schließlich ist eine Bühne auf einem Schiff, das monatelang unterwegs ist, nichts alltägliches. Erfahrungen in der gemeinsamen Arbeit haben von Goisern und BAP bereits. Der Alpinrocker hat auf dem BAP-Jubiläumsalbum „Dreimol zehn Johr“ mitgewirkt. Songmaterial haben sie reichlich, sogar neue Platten sowohl von BAP als auch von von Goisern stehen in den Startlöchern: „Radio Pandora“ von BAP ist am 16. Mai erschienen und von Goiserns Album „S’Nix“ steht eine Woche später in den Läden. Von Goisern hat sich fest vorgenommen, den Zuschauern während des Konzertes, das um 19 Uhr beginnt, reichlich neue Songs anzubieten.

Foto: Helmut Löwe