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Am „KölnTag“ kostenlos ins Museum

Museum

Wollten Sie nicht schon lange mal ins Museum für Ostasiatische Kunst? Oder sich die Picassos und Warhols im Museum Ludwig anschauen? Oder Ihren Kindern die Reste des römischen Prätoriums unter dem Kölner Rathaus zeigen? Als Kölnerin oder Kölner haben Sie dazu jetzt an jedem ersten Donnerstag im Monat Gelegenheit – und das kostenlos.

Alle städtischen Museen machen mit
An diesen sogenannten „KölnTagen“ reicht als Eintrittskarte der Personalausweis, der dokumentiert, dass Sie Ihren Wohnsitz in Köln haben. Diese Regelung gilt für alle städtischen Museen: das Museum Ludwig, das Römisch-Germanische Museum (s. Bild, Foto: Axel Thünker), das Wallraf-Richartz-Museum und die Fondation Corboud, das Museum für Angewandte Kunst, das Museum für Ostasiatische Kunst, das Kölnische Stadtmuseum, das Schnütgen-Museum, das Rautenstrauch-Joest-Museum, das NS-Dokumentationszentrum „EL-DE-Haus“ und das römische Prätorium. Sie bleiben an diesen Tagen jeweils bis 22 Uhr geöffnet.

Freier Eintritt zu den ständigen Ausstellungen
Der freie Eintritt gilt für die ständigen Sammlungen der Museen (für Sonderausstellungen muss nach wie vor der normale Preis bezahlt werden). In diesem Jahr sind die „KölnTage“ am 7. Mai, 4. Juni, 2. Juli, 6. August, 3. September, 1. Oktober, 5. November und 3. Dezember.

Am Geburtstag kostenlos ins Museum
Zusätzlich erhalten weitere Personengruppen freien Eintritt zu den genannten Häusern – und dies an jedem beliebigen Öffnungstag: alle Kölnerinnen und Kölner unter 18, alle Schülerinnen und Schüler (nicht beschränkt auf Kölner), alle Inhaber des Köln-Passes sowie alle Kölnerinnen und Kölner an ihren Geburtstagen.

Ausweitung auf die ganze Region geplant
Das Projekt „KölnTag“ soll in Zukunft sogar noch ausgeweitet werden. „Wir wünschen uns“, so Kölns Kulturdezernent Professor Georg Quander, „dass sich schon bald die ganze Region anschließt.“ Entsprechende Gespräche würden bereits geführt, auch mit den nicht-städtischen Kölner Museen, zum Beispiel dem Schokoladenmuseum oder dem Sport- und Olympiamuseum. Auch dort soll einmal pro Monat der Eintritt kostenfrei sein.