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Alles außer Old School

Wie wichtig Digitalisierung ist, zeigt sich unter anderem auch im Bildungssystem. Als Alternative für Unterricht im Klassenzimmer wird an vielen Schulen Homeschooling genutzt. Um die erforderliche digitale Infrastruktur kümmert sich der NetCologne Schulsupport.

NetCologne macht die Kölner Schulen fit für die Zukunft: Als erste deutsche Stadt hat Köln die Kreidezeit flächendeckend beendet. Alle 300 Schulgebäude sind an das NetCologne Glasfasernetz angeschlossen. Auch die drahtlosen Netzwerke innerhalb der Schulen baut der 55-köpfige NetCologne Schulsupport im Auftrag der Schulträger kontinuierlich aus. Zuletzt wurden 220 Schulen mit annähernd 5.000 WLAN Access Points ausgestattet, die einen flexiblen und digitalen Unterricht ermöglichen.

Sicheres Homeschooling
Während der Schulschließungen wurde Homeschooling allgegenwärtig. Einen Grundstein legten die Kölner Schulen bereits vor der Pandemie mit der App KIKS, die erstmals auf der Fachmesse didacta 2019 in Köln vorgestellt wurde. Die mobile Anwendung dient der sicheren Kommunikation und dem Datenaustausch zwischen Lehrern und Schülern. Mit dem bereits vor 15 Jahren eingeführten Online-Lernmanagementsystem Moodle ist Köln im Übrigen absoluter Vorreiter beim E-Teaching.

Die Entwicklung im Homeschooling geht unterdessen weiter: „Die Stadt Köln sucht derzeit eine eigene Videokonferenz-Lösung“, berichtet Chris Lemke, Abteilungsleiter des NetCologne Schulsupport. Da es hier um hochsensible Daten geht, soll sie zudem im NetCologne Rechenzentrum vor Ort gehostet werden. Potenziell soll die Kommunikationsplattform von rund 135.000 Schüler*innen sowie 10.000 Lehrer*innen genutzt werden. „Da haben wir ein dickes Brett zu bohren“, so Chris Lemke. Warum überhaupt eine eigene Lösung? „Persönliche Daten sollen nicht an andere Anbieter weitergereicht werden“, erklärt Chris Lemke. Dazu trage auch ein eigenes Identity Management bei.

Digital ins zweite Lehrjahr
An Gymnasien und Berufsschulen führt der Schulsupport gegenwärtig Microsoft 365 ein. Damit mussten auch Azubis von NetCologne während der Corona-Krise nicht auf ihren Unterricht verzichten. Tobias Schnabel aus dem Bereich Geschäftskunden berichtet beispielsweise, dass seine Berufsschule seit dem ersten Tag der Schulschließung den Unterricht digital abgehalten hat. „Meine Lehrerin war schon darauf vorbereitet und kannte sich mit allem gut aus. Am Anfang erschien es einem schwierig, aber dann war es ganz leicht, über Microsoft Teams in Kontakt zu bleiben und alle Aufgaben digital zu erledigen“, sagt der 20-Jährige. „Selbst Präsentationen wurden online gehalten.“

In der Ausbildung zum Dialogmarketingkaufmann hätte er im zweiten Lehrjahr normalerweise an zwei Tagen in der Woche in der Berufsschule die Schulbank drücken müssen. Doch das Homeschooling hat ihn nicht zurückgeworfen. „Ich habe überhaupt nicht den Eindruck, dass meine Ausbildung unter der Corona-Krise leidet. Auch das Home-Office an den anderen Tagen lief super“, betont der Azubi. „Ich bekam von meinem Vorgesetzten direkt eine gute Internetverbindung gratis zur Verfügung gestellt. Selbst die Abschlussgespräche mit den jeweiligen Abteilungen wurden online geführt und ich bekam genauso gut Feedback wie unter normalen Umständen.“

Weitere Informationen rund um den NetCologne-Schulsupport gibt es auf der Homepage.