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„Adventslichter“ gehen in Runde 3

In Runde 2 der „Adventslichter“ hat sich „Sprache gegen Gewalt e.V.“ durchgesetzt: Der Verein bekam von den Facebook-Usern die meisten Stimmen und erhält nun eine Spende von insgesamt 2.500 Euro. Wir gratulieren ganz herzlich. Und die „Adventslichter“ brennen weiter – vier neue Vereine stehen bereits auf der FB-Seite von NetCologne. Bitte machen Sie wieder mit!

Stimmen Sie für einen Verein ab
Darum geht’s: Im Rahmen der „Adventslichtern“ stellt NetCologne in jeder Adventswoche auf seiner Seite bei Facebook vier wohltätige Vereine aus der Region vor, für die man abstimmen kann. Jeder Verein hat bereits eine Spende von 500 Euro sicher – doch wer nach der Woche die meisten Stimmen hat, bekommt noch 2.000 Euro dazu. Zum Mitmachen klicken Sie einfach hier.

Vorzeigeprojekt „Westside Cologne“
Mit dem Verein „Sprache gegen Gewalt“ können viele sofort etwas anfangen, sobald das Stichwort „Westside Cologne“ fällt: Das gleichnamige Projekt, bei dem Kölner Schülerinnen und Schüler gemeinsam ein Musical schrieben und auf die Bühne brachten, erregte bei seiner Premiere im Oktober viel Aufsehen. Konzipiert und begleitet wurde dieses Projekt von „Sprache gegen Gewalt“.

Möglichkeiten zur Lebensgestaltung zeigen
Gründer des Vereins ist der Schauspieler Dirk Heinrichs, der durch seine Auftritte in der Krimiserie „Die Sitte“ bekannt wurde. Sein Ziel: Er will das Selbstwertgefühl von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen stärken und ihnen Möglichkeiten zur eigenen Lebensgestaltung eröffnen – vor allem durch das Medium der Sprache. „Wenn Sprache zu einem Geröchel verkommt, wird die Sprachlosigkeit durch Gewalt ersetzt“, erklärt Heinrichs. „Und die findet überall dort ihren Ursprung, wo Menschen Benachteiligung empfinden und sich selbst als bedeutungslos betrachten.“

Thema Gewalt unter Heranwachsenden
Dagegen setzt er Projekte und Kurse zur Gewaltvermeidung, die er vor allem in Schulen durchführt. „Westside Cologne“, das sich inhaltlich mit dem Thema Gewalt unter Heranwachsenden dreht, richtet sich vor allem an Jugendliche aus sozialen Brennpunkten – und manchen von ihnen war dieser Stoff aus eigenem Erleben vertraut.

Nicht nur auf, auch hinter der Bühne aktiv
Die Jugendlichen übernahmen bei dem Projekt nicht nur die Rollen auf der Bühne, sondern auch die Arbeiten hinter der Bühne, am Mischpult oder in der Küche. Neben Heinrichs selbst wirkten auch die Tanzpädagogin Suheyla Ferwer und der Musiker Arthur Horváth mit. Das Musical wird übrigens am 15. Januar im Leverkusener „Forum“ erneut aufgeführt. Weitere Termine sind bereits angefragt. Infos finden Sie unter www.sprache-gegen-gewalt.de und www.westside-cologne.de