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Abmahnung – und was nun?

Der Tausch von Musik, Filmen und Co. im Internet ist gang und gäbe. Leider auch der illegale Download – und der richtet Millionenschäden bei den Rechteinhabern an. Häufige Folge: eine anwaltlich verfasste Abmahnung wegen Verstoßes gegen das Urheberrechtsgesetz, mit der Aufforderung zur Abgabe einer Unterlassungserklärung und hohen Abmahngebühren.

Nicht auf die leichte Schulter nehmen
Viele trifft die Abmahnung zu recht, manche zu unrecht. Wer jedoch eine erhalten hat, sollte diese auf keinen Fall ignorieren oder auf die leichte Schulter nehmen, denn das kann richtig teuer werden. Am besten sucht man sich umgehend selbst anwaltliche Hilfe, bevor man sich zu den Vorwürfen äußert. Denn aufgrund der Vielzahl von offenen Rechtsfragen und taktischen Möglichkeiten sind Alleingänge nicht empfehlenswert.

Erste Hilfe durch die „Abmahnfibel“
Wer sich einmal genauer mit dem Thema befassen möchte, dem sei „Die kleine Abmahnfibel“ von Rechtsanwältin Verena Rigtering und Rechtsanwalt Stefan Müller-Römer empfohlen. Sie klärt über die Hintergründe auf, erläutert das Verfahren und weist auf eventuelle zivil- und strafrechtliche Konsequenzen und die derzeitige Rechtsprechung in diesem Bereich hin. Sie ist im Internet auf der Seite www.anwalt.de zu finden – klicken Sie hier.